Das Motoren-Reglement in der Formel 1 wird für die Saison 2027 angepasst. In einem am Freitag vom Automobil-Weltverband (FIA) mit Vertretern der Rennställe abgehaltenen Online-Meeting wurden Anpassungen beschlossen, mit denen die Charakteristik der Power Units verändert und die Abhängigkeit von komplexen Ladestrategien verringert werden soll.
Seit Monaten gab es in der Formel 1 Kritik am derzeitigen Reglement bzw. den Hybrid-Autos, u.a. von Vierfachweltmeister Max Verstappen.
Wie „Auto Motor Sport“ berichtet, betrifft die zentrale Änderung die Leistungsabgabe der Aggregate. Die Verantwortlichen wollen dem abrupten Einbrechen der Geschwindigkeit auf den Geraden vorbeugen. Das ist vor allem in den ersten Rennen der vier Grand Prixs alten WM-Saison häufig passiert, da die Elektro-Energie zu schnell aufgebraucht war. Deshalb wird die Rolle des Verbrennungsmotors durch eine Erhöhung der Kraftstoffdurchflussrate gestärkt, gleichzeitig die maximale Leistung des Elektro-Motors reduziert.
Die Beschlüsse zur Motorenformel 2027 müssen nun noch formal per E-Mail-Abstimmung durch den Motorsport-Weltrat (WMSC) bestätigt werden.
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