Der Ultramarathon Cocodona in Arizona bringt Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihre Grenzen – körperlich als auch psychisch. Rachel Entrekin war ganze drei Tage lang unterwegs und das fast ohne Schlaf. Mit ihrer Leistung hat die 34-Jährige Geschichte geschrieben.
Nach mehr als 407 Kilometern durch Arizona, etwa 12.000 Höhenmetern und nicht einmal 20 Minuten Schlaf, war für die Ultraläuferin Rachel Entrekin sogar noch ein Endspurt drin. Videos zeigen ihren emotionalen Zieleinlauf beim Cocodona 250.
Historische Leistung
Die 34-Jährige hat in Arizona Historisches geschafft. Bereits 2024 und 2025 hatte sie die Wertung der Frauen gewonnen, dieses Mal aber übertraf sie sich selbst. Entrekin überquerte als Erste des gesamten Feldes die Ziellinie – vor allen Männern. Damit gewann sie als erste Frau überhaupt den Cocodona 250, einen der härtesten Ultraläufe weltweit.
Entrekin gelang neuer Streckenrekord
Damit nicht genug: Mit einer Zeit von 56 Stunden, 9 Minuten und 48 Sekunden stellte die Ultraläuferin einen neuen Streckenrekord auf. Der alte lag bei 58:47:18. Als Zweiter und Sieger der Männer kam der US-Amerikaner Kilian Korth, mit einer Zeit von 57:28:36 Stunden ins Ziel.
Gewinnerin: „Mindset wichtig“
Gegenüber der „BBC“ sagte Entrekin später im Interview: „Bei einem Wettkampf wie diesem kommt es auf so viel mehr als nur auf die körperliche Fitness an.“ Die eigene Einstellung und die Fähigkeit, mit Stress umzugehen, seien unheimlich wichtig, so die Gewinnerin. „Mindestens genauso wichtig wie die körperliche Fitness.“ Daher, so meinte Entrekin, seien die Voraussetzungen bei so einem Wettkampf „viel ausgeglichener“.
Sie schlief 19 Minuten lang
Als Vorbereitung für den Lauf lief die 34-Jährige rund 110 bis 130 Kilometer pro Woche. Geschlafen hat sie während des Rennens nur drei Mal – insgesamt 19 Minuten. Nach dem Ultralauf schlief Entrekin einige Stunden lang, dann feuerte sie die anderen Läuferinnen und Läufer an, die nach ihr ins Ziel kamen.
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