Jacqueline Lugner tritt in große Fußstapfen: Die Tochter von Richard „Mörtel“ Lugner setzt die traditionsreiche Opernball-Einladungspolitik ihres Vaters fort und sorgt 2026 für internationalen Glanz. Wie sie am Donnerstag bekannt gab, wird Fran Drescher zum Wiener Opernball nach Österreich reisen und an dem gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres teilnehmen.
„Bereits in der Vergangenheit hatten mein Vater und ich den Wunsch, Fran Drescher nach Wien zu holen. Umso mehr freut es mich, dass wir sie heuer als unseren Gast begrüßen dürfen“, sagte Jacqueline Lugner am Donnerstag. Drescher wurde vor allem durch ihre Hauptrolle in der erfolgreichen Sitcom „The Nanny“ weltberühmt.
Liebenswerte Videobotschaft
„Stellt Euch vor: Ich komme nach Wien. Ich kann es kaum erwarten, alle in einer meiner Lieblingsstädte der Welt zu sehen: Wien, Österreich“, freute sich Drescher in einer Videobotschaft der Lugner City auf Instagram. Neben dem Besuch am Opernball wird Drescher in Wien einen Auftritt in dem Einkaufszentrum absolvieren, zudem ist ein umfassendes Kulturprogramm geplant.
Hier ist das Instagram-Posting eingebunden:
Weltberühmt durch „The Nanny“
Drescher wurde am 30. September 1957 in Queens, New York, geboren. Internationale Bekanntheit erlangte sie in den 1990er-Jahren durch ihre Hauptrolle als Fran Fine in der US-Sitcom „The Nanny“. In sechs Staffeln verkörperte Drescher ein ewig 29-jähriges schrilles Kindermädchen samt sehr kurzem Rock, toupierten Haaren und greller Stimme.
Die Serie zählt zu den erfolgreichsten Sitcoms der Welt, Menschen in mehr als 100 Ländern kennen „The Nanny“. Ausgezeichnet wurde die Produktion mit zahlreichen Preisen – darunter ein Emmy. Drescher war nicht nur die Hauptdarstellerin der Sendung, sondern auch die Ideengeberin.
Auch aktuell ist sie erfolgreich: Der Film „Marty Supreme“, in dem sie die Mutter eines fiktiven Tischtennisspielers mimt, gewann bereits einen Golden Globe und ist für neun Oscars – darunter auch bester Film - nominiert. In Österreich läuft „Marty Supreme“ im Februar an.
Zuletzt war Drescher aber vor allem als Präsidentin der Schauspielgewerkschaft SAG-AFTRA in den Schlagzeilen. Im Hollywood-Doppelstreik der Autoren und Schauspieler galt sie als Frontfrau – auch sonst ist Drescher politisch engagiert. Die weltweite Berühmtheit, die ihr die Serie gebracht habe, sei unbezahlbar, betonte Drescher dabei mehrmals. Diese Plattform nutze sie, um ihre Stimme zu erheben.
Engagement nach Krebserkrankung
Im Jahr 2000 wurde bei ihr nach einer langen Phase von Fehldiagnosen Gebärmutterkrebs diagnostiziert. Die Erkrankung wurde operativ behandelt. In der Folge engagierte sich Drescher verstärkt für Gesundheitsaufklärung und Patientinnenrechte und gründete die Initiative „Cancer Schmancer“, die sich für frühzeitige Diagnostik von Krebserkrankungen einsetzt.
Drescher war auch schon mehrmals in Österreich. 2010 war sie Stargast am Galaball „Dancer Against Cancer“ in der Hofburg. Ein Jahr zuvor, 2009, besuchte sie den Life Ball. An Wien schätzte sie damals vor allem, dass „alles so ruhig und sauber ist“.
Lugners prägten den Opernball
Schon ihr Vater Richard Lugner hatte den Opernball jahrzehntelang mit Hollywood-Stars, Weltstars und schillernden Persönlichkeiten geprägt. Nun führt seine Tochter gemeinsam mit ihrem Ehemann Leo Lugner dieses Erbe fort.
Neben Lugners prominentem Gast stehen auch zahlreiche weitere hochkarätige Logenbesetzungen fest. Der oberösterreichische Industrielle Karl Guschlbauer bringt Hollywood-Ikone Sharon Stone nach Wien. Adi Weiss und Michael Lameraner haben unter anderem Model Nadine Mirada, die Band The BossHoss sowie Reality-Star Evelyn Burdecki eingeladen. Unternehmerpaar Katharina und Helmut Kaltenegger holt Oliver Pocher gemeinsam mit Ex-Frau Sandy Meyer-Wölden zum Ball.
Der 68. Wiener Opernball am 12. Februar steht künstlerisch ganz im Zeichen des Broadway. Höhepunkte der Eröffnung sind Szenen aus Leonard Bernsteins „West Side Story“. Für die musikalische Gestaltung sorgen die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende und der französische Tenor Benjamin Bernheim.
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