Olympiasieger David Gleirscher absolvierte am Mittwoch einen ersten erfolgreichen Test in Igls. Mit extra viel Eis in der Bahn kam der Rodler sicher ins Ziel. Die Planer wissen nun, wie umgebaut werden muss. Damit in Zukunft wieder Rodel-Rennen im traditionsreichen Eiskanal möglich sind.
Bei der Homologierung im November erwies sich der für 30 Millionen Euro umgebaute Igler Eiskanal für die Rodler als unfahrbar, knallten die Testpiloten bei den Kurven 13 und 14 in die Bande. Daher wurde der für Dezember geplante Weltcup abgesagt, es fanden keine Trainings in Igls statt – ein Desaster für das Rodel-Team.
Mit viel mehr Eis
Am Mittwoch gab es nun einen neuen Anlauf. Und siehe da, die Bahn ist doch fahrbar. Allerdings nur mit viel mehr Eis: 40 Zentimeter dick in der Bahnsohle und geänderten Kurvenprofilen. Olympiasieger David Gleirscher war der Testpilot, tastete sich vom Jugend-Start heran, am Ende fuhr er von ganz oben ohne Bremsen. „Es ist gut gegangen, war sehr passabel“, sagte der 31-Jährige, „allerdings könnte bei höheren Geschwindigkeiten bei den Ausfahrten von Kurve 14 und 15 Probleme auftreten.“
Trotzdem Umbau
Bauliche Maßnahmen sind trotzdem nötig. Denn so viel Eis ist nicht immer möglich, etwa wenn der Föhn für höhere Temperaturen sorgt. Da muss mit Beton um- und zusätzliche Kühlung eingebaut werden. „Aber so wie es jetzt war, sollte es funktionieren“, meinte Gleirscher. Er war übrigens mit einem Skeleton-Piloten der Letzte, der in Igls in diesem Winter gefahren ist. Am Donnerstag wurde die Kühlung bereits abgeschaltet.
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