In einem Monat sollen erste Ergebnisse der burgenländischen Asbest-Taskforce vorliegen. Gemeinden können sich melden, wenn auf bestimmten Plätzen Luft-Messungen durchgeführt werden sollen. Für die Bevölkerung gibt es eine Hotline.
Während Greenpeace am Donnerstag weitere Funde von Asbest publik gemacht hat, hat die Taskforce „Vorsorgeabklärung Luftqualität“ mit den Luft-Messungen gestartet. Asbest-Fasern sind bekanntlich gefährlich, wenn sie in die Luft gelangen. Die Ergebnisse sollen in weiterer Folge auf der Website des Landes Burgenland www.burgenland.at/taskforce veröffentlicht werden.
Gemeinden können sich melden
Gemeinden, die die Luftqualität auf bestimmten Plätze getestet haben wollen, können sich beim Land melden: „Die Taskforce hat Kapazitäten, um über die derzeit geplanten Testpunkte hinaus bis zu 100 Stellen rasch zu betesten“, betont Andreas Temmel, Vertreter der Landesverwaltung in der Taskforce.
Hotline für Bürger
Für Fragen und Informationen steht der Bevölkerung die Hotline 057/6001027 zur Verfügung. Diese ist von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr besetzt. Univ.-Prof. Dr. Hanns Moshammer, stellvertretender Leiter der Taskforce, betont allerdings, dass es derzeit keinen Grund zur Sorge gebe: „Bei den jetzigen Bedingungen können keine relevanten Mengen an Asbestfasern freigesetzt werden. Daher besteht zum jetzigen Zeitpunkt kein unmittelbarer Bedarf an aufwendigen und allenfalls beschränkenden Maßnahmen.“
Das bedeute auch, dass die Repräsentativität der Ergebnisse nicht vollständig gegeben sein könne. Messungen über einen längeren Zeitpunkt seien notwendig, um eine Vergleichbarkeit herzustellen.
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