Ein Asthmaanfall kommt oft unerwartet. Betroffene geraten oft in Panik, für Außenstehende ist die Situation äußerst beunruhigend. Sie sind daher unsicher, wie sie helfen können. Unsere Erste-Hilfe-Experten erklären jedoch, dass sie mit wenigen Mitteln entscheidend unterstützen können.
Asthma ist eine der häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen. Ein Asthmaanfall kann durch Anstrengung, Allergene oder Stress ausgelöst werden und entwickelt sich mitunter rasch. Für die Menschen im Umfeld ist es wichtig zu wissen, wie sie Betroffene unterstützen können, ohne die Situation zu verschlimmern. Welche Maßnahmen richtig sind, verraten die Erste-Hilfe-Experten Georgia Praska (Rotes Kreuz) und Harald Radschopf (Samariterbund) im neuesten Teil der „Krone NÖ“-Serie „Helfen rettet Leben“.
Atemnot, Pfeifgeräusche
Doch wie erkennt man als Außenstehender einen solchen Asthmaanfall überhaupt? „Hochgradige Atemnot, pfeifende Atemgeräusche und ein stark erschwertes Ausatmen sind charakteristische Anzeichen“, erklären sie. Ein solcher Anfall kann sehr unerwartet kommen. „Für Betroffene kann Asthma sehr beängstigend sein, aber auch für Personen in der Umgebung kann es einen hohen Stresslevel auslösen“, so Praska.

Ruhe bewahren, Fenster öffnen
Wichtig ist nun: Ruhe bewahren! „Öffnen Sie gegebenenfalls zu enge Kleidung und ein Fenster, um für Frischluft zu sorgen“, empfiehlt Radschopf. Sollte ein Asthma-Spray vorhanden sein, soll man den Betroffenen bei der Einnahme unterstützen. „Bei hochgradiger Atemnot wählen Sie den Notruf. Bleiben Sie bei der Person und beobachten Sie die Atmung und den Kreislauf, bis der Rettungsdienst kommt“, erklären die beiden.
Ziel dieser „Krone NÖ“-Serie ist es, Menschen die Scheu davor zu nehmen, Erste Hilfe zu leisten. „Unfälle können überall passieren, jederzeit und plötzlich“, weiß Praska. „Denke daran, du kannst nichts falsch machen, außer nichts zu tun“, ergänzt Radschopf.
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