Flüchtlingsdrama

Lampedusa: Baby an schwerer Unterkühlung gestorben

Ausland
16.05.2026 10:57
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wieder Flüchtlingsdrama im Mittelmeer: Ein neugeborenes Mädchen ist kurz nach der Ankunft eines Migrantenboots auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa gestorben – Ärzten zufolge an Unterkühlung.

Die italienische Küstenwache hatte davor 55 Migranten in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der Behörden stammen die Menschen aus Kamerun, der Elfenbeinküste, Gambia, Guinea, Mali, Nigeria und Sierra Leone. Unter ihnen befanden sich sieben Frauen und sechs Minderjährige.

Ärzte konnten nur noch Tod des Babys feststellen
Die Mutter des Kindes wurde gemeinsam mit der schwer unterkühlten Neugeborenen in das Gesundheitszentrum der Insel gebracht. Dort konnten die Ärzte jedoch nur noch den Tod des Babys feststellen.

Die Zahl der in Italien ankommenden Migranten ist in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 deutlich gesunken, während die zentrale Mittelmeerroute weiterhin zu den tödlichsten weltweit zählt. Laut dem Innenministerium in Rom trafen bis zum 15. Mai insgesamt 9110 Migranten in Italien ein.

Dies entspricht einem Rückgang von über die Hälfte gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 als 19.430 Personen eingetroffen waren. Die meisten in Italien eingetroffenen Migranten stammen aus Bangladesch, Somalia und Pakistan.

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