Ständig neue Rekorde

Goldpreis: Diese Marke halten Experten für möglich

Wirtschaft
29.01.2026 09:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Goldpreis eilt derzeit von Rekord zu Rekord. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) stieg in der Nacht auf Donnerstag erstmals über die Marke von 5500 Dollar (4593,29 Euro). Doch laut Experten soll das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. 

In der Spitze kostete die Feinunze 5.588,71 Dollar und damit über drei Prozent mehr als am späten Mittwochabend.

Das Niveau konnte Gold nicht ganz halten, das Edelmetall legte am Donnerstagmorgen aber immer noch etwas mehr als zwei Prozent auf 5545 Dollar zu.

Neunter Handelstag im Plus erwartet
Sollte Gold am Donnerstag erneut zulegen, wäre es der neunte Handelstag in Folge im Plus. Seit Mitte Jänner zog der Kurs um etwas mehr als 900 Dollar oder rund 20 Prozent an. Seit Ende 2025 ist Gold bereits wieder um fast 29 Prozent teurer geworden, nachdem der Preis im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen war. Gold bleibt damit eine der gefragtesten Anlageklassen.

Die Feinunze Gold ist bereits den meisten Jahresprognosen enteilt. Die Deutsche Bank hält nun einen Anstieg auf 6000 Dollar noch in diesem Jahr für möglich, genauso Nigel Green von DeVere. Während US-Präsident Donald Trump niedrige Zinsen in Aussicht stellt, wird am Markt unter anderem die polnische Notenbank als Käufer ausgemacht.

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Anleger, die Schutz vor den zunehmenden geopolitischen Risiken suchen, haben sich auf den Weg gemacht, um Gold zu schürfen.

Aussagen von Strategen von Yardeni auf Investing.com 

Steigt Goldpreis bis 2030 auf 10.000 US-Dollar?
Dei Yardeni Research zeigt man sich zuversichtlich für die weitere Entwicklung des Goldpreises. Sollte sich die jüngste Goldrally fortsetzen, könnte der Goldpreis laut den Analysten von Yardeni Research bis zum Ende des Jahrzehnts oder womöglich sogar noch früher auf 10.000 US-Dollar steigen, berichtet Investing.com.

Silber mit noch größerem Potenzial?
Der Preis für eine Feinunze Silber kletterte in der Nacht auf Donnerstag um bis zu 2,3 Prozent auf 119,41 Dollar. Zuletzt lag Silber noch etwas mehr als ein Prozent im Plus und kostete rund 118 Dollar. Silber war in den vergangenen Wochen und Monaten noch stärker gefragt als Gold. So verteuerte sich Silber im bisherigen Jahresverlauf um rund 65 Prozent. 2025 war der Preis für Silber um knapp 150 Prozent gestiegen.

„Sichere Häfen“ in Krisenzeiten
Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als „sichere Häfen“ in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird. Preistreiber am Markt für Edelmetalle im vergangenen Jahr waren unter anderem die vielen Konflikte weltweit. Auch 2026 sorgten politische Spannungen für mehr Nachfrage. Viele Notenbanken, wie die chinesische und indische, reagieren mit Goldkäufen schon länger auf strukturelle und politische Risiken sowie Sanktions- und Zollrisiken. Hinzu kämen zunehmende Sorgen in puncto ausufernder Staatsverschuldungen.

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