Der Umbau des Grazer Stadions rückt wieder ein Stück näher: Sturm und GAK haben sich in einer Sitzung am Donnerstag mit der Stadtspitze dafür ausgesprochen, den von der Politik vorgelegten Plan weiterzuverfolgen.
Um 10 Uhr begann am Donnerstag im Baumkircher-Zimmer im Rathaus der nächste Stadion-Gipfel zwischen Vertretern von Sturm und GAK sowie den Verantwortlichen der Dreier-Koalition. Wie die Stadt im Anschluss bekannt gab, dürften die Gespräche durchaus positiv verlaufen sein. Wie berichtet, schlägt die Stadt ja vor, die Arena in Liebenau gemeinsam mit dem Land für 60 bis 70 Millionen Euro um- und auszubauen, anschließend soll das Stadion von den Klubs gepachtet werden.
Nun einigte man sich mit den Vereinsvertretern darauf, das von der Politik vorgestellte Konzept weiterzuverfolgen. In der kommenden Woche sei diesbezüglich ein gemeinsames Gespräch mit dem Land Steiermark vorgesehen. Denn eine Unterstützung des Landes ist Voraussetzung für die Modernisierung des Stadions. Allerdings: Bis zum frühen Nachmittag wusste man in der Grazer Burg nichts von einem Gesprächstermin ...
Offene Fragen: Pacht und VIP-Klub
Noch offen sind aber wirtschaftliche und technische Details, etwa, wie hoch denn nun die jährliche Pacht ist, die Größe des neuen VIP-Klubs usw. Diese „Konkretisierungen“, wie es die Stadt in einer Aussendung nennt, sollen in den nächsten Woche gemeinsam von Stadt, Land und Vereinen erarbeitet werden. Diese bilden die Grundlage für den Planungsbeschluss im Mai.
Die Koalition rund um Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) betont jedenfalls, dass noch in dieser Gemeinderatsperiode die Entscheidung über die Zukunft des Stadions fallen soll.
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