Winterzeit ist Genusszeit. Skifahren, Kälte und gemütliche Hütten laden zu deftigen Speisen ein. Genau hier lauern jedoch klassische Kalorienfallen, die den Stoffwechsel belasten und das Gewicht oft unbemerkt nach oben treiben. Abnehmcoach Ursula Vybiral zeigt, wie Sie diese erkennen und vermeiden können.
Das Problem ist dabei selten ein einzelnes Gericht – sondern die Kombination aus großen Portionen, fettreichen Speisen, Alkohol und wenig Bewegung danach. Typische Hüttengerichte wie Käsespätzle, Schweinsbraten, Germknödel oder Kaiserschmarrn liefern viele Kalorien auf kleinem Raum. Sie enthalten meist eine Mischung aus viel Fett, schnellen Kohlenhydraten und Salz. Diese Kombination aktiviert das Belohnungssystem stark, fördert Appetit und erschwert ein rechtzeitiges Sättigungsgefühl.
Warum der Körper im Winter schneller „zulegt“
Im Winter bewegt sich der Körper zwar draußen oft intensiver, gleichzeitig wird aber auch deutlich energiereicher gegessen. Fett- und zuckerreiche Speisen lassen den Blutzucker rasch ansteigen – mit anschließendem Abfall. Die Folge: Müdigkeit, erneuter Hunger und Lust auf Nachschlag oder Süßes.
Alkohol verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Er liefert leere Kalorien, hemmt die Fettverbrennung und senkt gleichzeitig die Selbstkontrolle beim Essen. Besonders tückisch ist die Kombination aus Alkohol und warmen Mehlspeisen.
Genuss entschärfen – so gelingt der Hüttenbesuch
Mit ein paar einfachen Strategien lässt sich der Hüttenbesuch genießen, ohne den Körper zu überfordern:
Alkohol – weniger ist mehr
Ein Glas Wein, ein kleiner Glühwein oder ein Schnaps können Teil des Genusses sein. Entscheidend ist die Menge. Mehrere alkoholische Getränke hintereinander bremsen den Stoffwechsel und fördern Wassereinlagerungen sowie Fettaufbau. Zwischendurch Wasser oder Tee zu trinken, entlastet den Körper zusätzlich.
Süßes bewusst genießen
Germknödel, Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel gehören für viele zum Winter dazu – und dürfen das auch. Entscheidend ist der Zeitpunkt und die Menge. Als geteiltes Dessert oder anstelle eines Hauptgerichts bleibt der Genuss, ohne zur Kalorienfalle zu werden.
Bewegung nach dem Essen nutzen
Ein großer Vorteil im Winter: Bewegung ist meist direkt eingeplant. Ein Spaziergang nach dem Essen, ein paar Abfahrten mehr oder der sportliche Rückweg zur Unterkunft helfen dabei, den Blutzucker zu regulieren und die Verdauung zu unterstützen.
Winterliche Hüttenküche muss also nicht unbedingt ein Figur-Killer sein. Wer bewusst auswählt, Portionen im Blick behält und Genuss nicht mit Übermaß verwechselt, kann auch in der kalten Jahreszeit schlemmen – ohne schlechtes Gewissen. Balance statt Verzicht lautet die Devise: So bleibt der Winter gemütlich, genussvoll und gesund.
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