Im Gespräch mit der „Krone“ nimmt sich Alois Rainer, Sprecher von Österreichs Wirten, kein Blatt vor den Mund. Für die Bundesregierung, insbesondere für Deregulierung-Staatssekretär Sepp Schellhorn, sieht er verdammt viel Arbeit. Stichwort: Bürokratieabbau.
„Krone“: Die Wirtschaft ist unter Druck, die Gastronomie leidet unter Arbeitskräftemangel und stark steigenden Preisen. Wie schaffen die österreichischen Wirte, diese Herausforderungen zu meistern?
Alois Rainer: Österreich ist ein Land der Gastgeber – das liegt in unserer DNA und daran ändern auch harte Rahmenbedingungen nichts. Wir haben 2025 für unsere Mitarbeiter und unsere Wirte, was das Trinkgeld angeht, endlich eine sinnvolle Lösung erarbeitet. Und auch was Saison-Kräfte betrifft, hat das Bohren harter Bretter gefruchtet. Wir sind noch lange nicht dort, wo wir sein müssen, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Mein Ziel ist und bleibt, dass ein Mehr an Hausverstand und ein Weniger an sinnlosen Regeln uns allen gut zu Gesicht stehen würden – der Verwaltung, der Politik, der Wirtschaft und der gesamten Gesellschaft.
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