Gerüchte über ein mögliches Scheitern der neuen Tagesklinik, die das Krankenhaus Gmünd ersetzen soll, nahmen kein Ende. Ein gemeinsamer Bericht über eine Bau-Besprechung soll jetzt dem Gerede den Garaus machen.
Wird die „Gesundheitsklinik“ Gmünd wirklich gebaut? Schon lange toben wilde Gerüchte in der Waldviertler Stadt um die Errichtung der Tagesklinik, die als Ersatz für das echte Spital dienen soll, weil Spitalsbetreiber LGA und das Land dieses zusperren wollen.
Die Gerüchte wurden im Laufe der Zeit konkreter: Die Hofmeister-Gruppe, die als Projektant auftritt, sei mit der fixierten Nutzungsdauer nicht zufrieden. Während die Hofmeisters die vertragliche Zusicherung über 30 Jahre fordern, will sich die Gegenseite nur zehn Jahre lang binden.
Keine Antwort von Projektant
Die „Krone“ fragte dazu bei der Hofmeister-Gruppe an, ein diesbezüglicher Rückruf blieb bisher aus. Konfrontiert mit den Gerüchten berichtet das Büro von Spitalslandesrat Anton Kasser von einem Treffen vor ein paar Tagen zwischen den Geschäftsführern Hofmeister, LGA-Vorständin Elisabeth Bräutigam und Kasser. Dabei hätte man die fortgeschrittenen Planungen weiter vorangetrieben und man sei in der Zielgeraden, heißt es, womit man den Gerüchten um das mögliche Scheitern des Projekts den Wind aus den Segeln nehmen will.
Einreichung im 1. Quartal 2026
Ziel des Treffens wäre die Absicherung des Zeitplans gewesen und die Projekteinreichung noch im ersten Quartal 2026 planmäßig vorzubereiten. „Wir befinden uns laufend in konstruktiven Gesprächen. So auch jetzt, wenn es darum geht, die finalen Konzepte auszutauschen und abzustimmen. Nun gilt es, die Planungen endgültig abzuschließen und nächste Schritte umzusetzen“, betont Kasser.
Gesundheitsklinik als Vorzeigebeispiel
Dass man sich in der finalen Planungsphase befindet, werde auch von Bräutigam und Hofmeister bestätigt: „Wir werden so schnell wie möglich das Konzept vorlegen.“ Und: „Die Gesundheitsklinik soll ein Vorzeigebeispiel für öffentliche Medizin sein, in der die LGA als Betreiber des Ambulatoriums gemeinsam mit der ÖGK im niedergelassenen Facharztbereich und in Kombination mit weiteren Gesundheitsleistungen den Standort in Zukunft betreiben werden“, so die beiden unisono laut dem Büro Kasser.
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