Teresa Stadlober

„Ich bin wirklich über mich hinausgewachsen“

Salzburg
05.01.2026 13:00

Der Podesttraum bei der 20. Tour de Ski schien für Teresa Stadlober schon geplatzt zu sein, als sie auf der Schlussetappe den Anschluss an die Spitzengruppe verloren hatte. Die Radstädterin kämpfte sich zurück und stürmte in der Gesamtwertung sensationell auf das Stockerl. Im „Krone“-Gespräch war sie überglücklich.

Mit einem furiosen Finale auf der Schlussetappe der Tour de Ski gelang Teresa Stadlober ein historischer Erfolg. Die Salzburgerin beendete die 20. Ausgabe auf dem zweiten Gesamtrang. „Wahnsinn! Es braucht ein paar Tage, um das alles zu verarbeiten“, atmete sie im Gespräch mit der „Krone“ durch. Dabei war die Radstädterin richtig müde nach den anstrengenden Tagen zuvor. „Ich bin schwer in die Gänge gekommen.“ Als sie vor dem Anstieg auf die Alpe Cermis den Anschluss an die Spitzengruppe verloren hatte, schien der Podesttraum geplatzt zu sein.

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Als ich am Monitor gesehen habe, dass ich Gesamtzweite bin, habe ich es nicht geglaubt und bin mich umziehen gegangen. Danach stand es immer noch dort

Teresa Stadlober

„Da habe ich die Nerven geschmissen“, konnte sie danach darüber lachen. Stadlober kämpfte sich aber heran und lief bergauf ein überragendes Rennen, das ihr Tagesrang vier und die Auszeichnung als beste Kletterin der Tour einbrachte. „Ich habe im Rennen gehört, dass es zwischen den Plätzen drei und fünf eng hergeht“, erklärte sie. Im Ziel wusste sie anfangs nur von ihrer Tagesplatzierung. „Als ich am Monitor gesehen habe, dass ich Gesamtzweite bin, habe ich es nicht geglaubt und bin mich umziehen gegangen. Danach stand es immer noch dort“, wurde ihr der sensationelle Erfolg nur langsam bewusst. „Ich hatte tolle Ski und bin wirklich über mich hinausgewachsen.“

Zeit fürs Feiern blieb aber keine, stattdessen hieß es: Siegerehrung, Interviews, Sachen packen, ab auf die lange Heimreise .“Das muss ich nach Olympia nachholen. Außerdem wäre mir das Risiko, krank zu werden, jetzt ohnehin zu groß.“ Nach den Strapazen der letzten Tage verdient sie sich aber eine besondere Form der Belohnung: „Ich mache zwei Tage mal gar nichts!“

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