Seitens der Burgenland Energie hieß es, man könne online bis 31. Dezember auf Fixtarife bei Strom und Gas umsteigen. Ganz so war es dann aber doch nicht. Wegen einer Systemumstellung beim Energieanbieter ging nämlich gar nichts.
Ab dem 17. Dezember war das System nämlich hinuntergefahren worden. Online umzusteigen, war deshalb nicht so einfach möglich, wie davor kolportiert. Der Grund: Eine Umstellung des SAP-Systems, weil das alte ausläuft und nicht mehr gewartet wird.
Wie eine Nachfrage bei Burgenland Energie jetzt aber zeigt, ist noch nicht aller Tage Abend. „Viele Kunden sind entweder direkt in ein Kundencenter gekommen oder haben uns per Mail beziehungsweise Telefon kontaktiert“, so Unternehmenssprecher Jürgen Schwarz. „Diese sind auf einer Evidenzliste und werden auf jeden Fall umgestellt.“
Am 2. Jänner funktionierte die Homepage übrigens wieder, ob es noch einmal zu Ausfällen kommt, kann jetzt aber noch nicht gesagt werden. Gestern konnte man problemlos online umsteigen.
Kulanz für Kunden
Wie lange wird das aber jetzt noch möglich sein? Schwarz möchte sich hier auf kein Datum festlegen. „Wenn sich aber ein Kunde in den nächsten Tagen meldet und Interesse bekundet, wird es wohl kein Problem sein, dass wir ihn noch auf die Liste nehmen und den Tarif dann freigeben“, versichert er. „Im Burgenland stehen wir immer für eine Kulanzlösung. Wenn natürlich erst jemand im September draufkommt, dass ihm das günstiger gekommen wäre, wird es nicht mehr gehen“, schmunzelt Schwarz.
Wann das System wieder zu 100 Prozent funktioniert, kann noch nicht wirklich gesagt werden, es sollte jetzt aber wieder alles wie gewohnt laufen. Die Umstellung erfolgte absichtlich rund um die Feiertage, weil erfahrungsgemäß die Menschen dann mit anderen Dingen als mit Strom und Gas beschäftigt sind.
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