11.02.2014 06:45 |

Preisregen in Berlin

Österreicher triumphieren bei Schauspielerpreis

Die Österreicher haben beim Deutschen Schauspielerpreis 2014 abgeräumt: Klaus Maria Brandauer wurde in Berlin als bester Schauspieler, Julia Koschitz als beste Schauspielerin in Hauptrollen ausgezeichnet. Die in Wien geborene Senta Berger wurde für ihr Lebenswerk geehrt. Die Preise wurden Montagnacht im Rahmen des internationalen Filmfestivals Berlinale im Theater des Westens vergeben.
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Bei den Hauptdarstellern waren überhaupt nur Österreicher nominiert: Brandauer setzte sich mit seiner Darstellung eines Alzheimer-Kranken in der ORF/SWR-Koproduktion "Die Auslöschung" (Regie: Nikolaus Leytner) gegen Harald Krassnitzer ("Tatort: Unvergessen") und Fritz Karl ("Unter Feinden") durch.

Die 39-jährige Koschitz stach mit ihrer Leistung in "Pass gut auf ihn auf!" mit Ursula Strauss ("Tod in den Bergen") eine "Landsfrau" aus. Koschitz spielt in dem ZDF-Film eine Frau, die in einem Beziehungsdreieck mit ihrem Partner und dessen Gattin tödlich erkrankt.

Teichtmeister mit "starkem Auftritt"
In der Kategorie "Starker Auftritt" setzte sich mit dem "Josefstadt"-Ensemblemitglied Florian Teichtmeister ein weiterer Österreicher durch. Teichtmeister gibt in "Spuren des Bösen - Racheengel" (Regie: Andreas Prochaska, ORF/ZDF) einen Lehrer, auf dessen Computer Kinderpornografie gefunden wird und der auf der Flucht vor der Polizei Geiseln nimmt. Auch er hatte mit Michael Fuith ("Blutadler") einheimische Konkurrenz.

Zwei weitere Preise haben Österreich-Bezug: Als bester Schauspieler in einer Nebenrolle wurde Burgschauspieler Michael Maertens ("Finsterworld") geehrt. Als bester Nachwuchsschauspieler wurde Julius Feldmeier ("Tore tanzt") ausgezeichnet, der seit 2012 am Schauspielhaus Graz tätig ist.

Stadlober in Jury
Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle wurde Christine Schorn ("Das Leben ist nichts für Feiglinge"), beste Nachwuchsschauspielerin Emilia Schüle. Gisela Schneeberger und Arnd Klawitter reüssierten als beste Darsteller in komödiantischen Rollen. Die zehnköpfige Jury, darunter der österreichische Schauspieler Robert Stadlober, würdigte zudem die Teams von "Kohlhaas oder Die Verhältnismäßigkeit der Mittel" und "Weißensee" als beste Ensembles für Film bzw. Serie.

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