Im Juli rutschte die bekannte Werbeagentur G.A. Service GmbH (GAS) in die Insolvenz. Der vorgelegte Sanierungsplan des Unternehmens wurde nun von den Gläubigern mehrheitlich akzeptiert.
Vor knapp drei Monaten rutschte die Werbeagentur mit Millionenschulden in die Pleite. Auf eigenen Antrag wurde ein Sanierungsverfahren eingeleitet. Passiva von rund 5,5 Millionen Euro standen Aktiva von lediglich 1,3 Millionen Euro gegenüber. Schuld für die Pleite seien Einbußen bei Tourismuskunden und die Teuerung gewesen.
Heute, Mittwoch, wurde über die Sanierung der Agentur am Landesgericht verhandelt. Forderungen in der Höhe von 6,5 Millionen Euro von knapp 170 Gläubigern wurden anerkannt. Der Sanierungsplan der GAS sieht lediglich die Mindestquote von 20 Prozent in drei Raten bis 2027 vor. Der Plan wurde mehrheitlich angenommen, berichtet der Alpenländische Kreditorenverband AKV. Die Werbeagentur beschäftigte zuletzt an die 50 Mitarbeiter.
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