In Salzburg-Gnigl sorgt illegal abgelagerter Müll bei den Anrainern für Aufregung. Jetzt pfiffen die Mistsünder auf die Androhung von Strafen und luden neuen Müll ab.
Ein Müllberg neben dem Altkleider-Container: Die „Krone“ berichtete über die Probleme der Anrainer an der Kreuzung von Bundschuhstraße und Schillinghofstraße in Salzburg-Gnigl. Auf Initiative von SPÖ-Gemeinderat Sebastian Lankes entfernten Magistratsmitarbeiter den illegal abgeladenen Müll und stellten ein Schild auf: „Müll- und Schuttablagerung bei Strafe verboten“.
Das dürfte den bisher unbekannten Müllsündern egal sein. Denn wenige Tage später wuchs direkt daneben ein neuer Müllberg in die Höhe. Der Abfall wurde einfach auf der anderen Seite des Containers abgelagert. Lankes sieht nun den zuständigen Vizebürgermeister Florian Kreibich (ÖVP) in der Pflicht.
„Es kann nicht sein, dass dauerhaft auf Kosten der Stadt illegal abgelagerter Müll entsorgt wird“, sagt Lankes. Er fordert jetzt per Antrag regelmäßige Kontrollen und konkrete ordnungspolitische Maßnahmen gegen Müllablagerungen im gesamten Stadtgebiet.
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