Staatsanwaltschaft weist Vorwürfe des schweren Betrugs und der Untreue gegen Forchteinsteins Bürgermeister Alexander Rüdiger Knaak (SPÖ) zurück. Die Opposition im Gemeinderat hatte zuvor die Justiz eingeschaltet.
Heftiger Regen statt strahlender Sonnenschein: Düstere Prognosen bestimmen seit Wochen die politische Kleinwetterlage in der Gemeinde Forchtenstein. Die kommunalen „Parteimeteorologen“ von der ÖVP und der Freien Liste (FLF) hatten, wie berichtet, Bürgermeister Alexander Rüdiger Knaak (SPÖ) ein rechtswidriges Verhalten bei der Vergabe der Fenstersanierung der örtlichen Volksschule vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt wurde eingeschaltet. Von Anfang an wehrte sich der Beschuldigte gegen die schweren Vorwürfe.
Anwalt: Tatverdacht nicht nachweislich
Mittlerweile ist es offiziell, das Ermittlungsverfahren gegen Knaak wurde eingestellt. Das bestätigt sein Rechtsanwalt Johannes Zink: „Mein Mandant hat von Beginn an mit den Ermittlungsbehörden kooperiert, alle Anschuldigungen konnten restlos ausgeräumt werden. Es ist schön zu sehen, dass politisch motivierte Anzeigen zu keinem Erfolg führen.“ Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt begründet die Entscheidung damit, weil im Fall des „Verdachts des schweren Betrugs zum Nachteil des Landes Burgenland sowie der Untreue zum Nachteil der Gemeinde Forchtenstein am 31. Jänner 2025 der Tatverdacht nicht erweislich ist“.
SPÖ-Klubobmann: „Schallende Ohrfeige für Hetzkampagne“
SPÖ-Klubobmann Roland Fürst setzt nach: „Die Einstellung des Verfahrens ist eine schallende Ohrfeige für die Hetzkampagne mittels substanzloser Anzeigen der FPÖ gegen einen erfolgreichen und beliebten Bürgermeister, die unter Alexander Petschnig und Norbert Hofer bei der FPÖ Burgenland leider Einzug gehalten hat.“
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