14.12.2013 13:10 |

Philippinen-Unwetter

Wiederaufbau nach Taifun kostet zwei Mrd. Euro

Nach dem verheerenden Taifun auf den Philippinen vor fünf Wochen schätzt Präsident Benigno Aquino die Kosten für den Wiederaufbau auf umgerechnet mehr als zwei Milliarden Euro. Die Regierung benötige rund 130 Milliarden Pesos (2,1 Milliarden Euro), um die Lebenssituation aller Betroffenen zu verbessern, sagte der Präsident am Freitagabend in Tokio.
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Zahlreiche Städte seien auf die Hilfe der Regierung in Manila angewiesen, um Trümmer wegzuräumen und Schäden zu beseitigen. Die Herausforderung sei "gewaltig", so Aquino laut einer Erklärung des Präsidentenpalastes.

Der Taifun "Haiyan" hatte Anfang November ein Gebiet von der Größe Portugals verwüstet. Eine Million Häuser wurden zerstört, vier Millionen Menschen wurden obdachlos. Die philippinische Katastrophenschutzbehörde bestätigte mittlerweile 6.033 Todesopfer durch das Unwetter, 1.779 Menschen werden noch vermisst. Damit ist "Haiyan" der tödlichste Sturm auf den Philippinen seit Menschengedenken.

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