Die Pfarrkirche von Heiligenblut besticht nicht nur mit ihrer gotischen Bauweise, sondern auch mit ihrem einmaligen Blick auf Österreichs höchsten Berg – den Großglockner. Sie ist eine von 21 Jubiläumskirchen in Kärnten.
Am Ende des Mölltales erhebt sich die majestätische Pfarrkirche, die dem heiligen Vinzenz geweiht ist. Aber nicht nur das Gotteshaus alleine begeistert zahlreiche Pilger und Touristen, sondern auch das malerische Bild, das es mit dem Großglockner im Hintergrund abgibt. Daher zählt das Motiv auch zu den bekanntesten in Österreich.
Der Dänenprinz und das Blut Jesu Christi
Urkundlich wurde die Kirche erstmals 1271 erwähnt; damals noch als Kapelle. In dieser Zeit dürfte auch die wichtigste Reliquie, ein Fläschchen des Heiligen Blutes, seinen Weg ins Gotteshaus gefunden haben. Dieses Fläschchen soll der Dänenprinz Briccius vom byzantinischen Kaiser Konstantin VII. höchstpersönlich erhalten haben. Der Legende nach sei Briccius von einer Lawine verschüttet worden, ehe Bauern den Leichnam und die Reliquie entdeckt haben sollen.
Gebeine sollen in der Kirche sein
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gotteshaus immer wieder umgebaut. Der Neubau der Pfarrkirche Heiligenblut begann im späten 14. Jahrhundert. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche restauriert, die Fenster erneuert und ein historisches Christophorus-Fresko freigelegt.
Der elf Meter hohe Flügelaltar wurde 1520 vollendet. Die Bilder am Altar zeigen Szenen aus dem Leben von Jesus, Maria, Johannes dem Täufer und die Legende des Kirchenpatrons. In der Krypta der Pfarrkirche sollen zudem die Gebeine des Prinzen Briccius bestattet sein.
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