Es war durchaus eine böse Überraschung, als das Land vor knapp zwei Jahren das Beatrixheim in Perchtoldsdorf schloss. War anfangs nicht ganz klar, ob das Areal des in die Jahre gekommenen Pflegezentrums einfach verkauft wird, konnte Bürgermeisterin Andrea Kö den Erhalt des Standorts erreichen – und jetzt Neubaupläne vorstellen.
Überrumpelt wurde die örtliche Politik in Perchtoldsdorf, Bezirk Mödling, als das Land im Frühjahr 2023 das Beatrixheim wegen baulicher Mängel zusperrte. 49 Bewohner mussten in andere Heime übersiedeln. Nach kurzer Schockstarre wurde die Gemeindevertreter aber aktiv.
Verhandlungen aufgenommen
Mittels Resolution forderten sie die Erhaltung des Pflegeheimstandortes im bekannten Heurigenort vor den Toren Wiens. Und Bürgermeisterin Andrea Kö startete intensive Verhandlungen mit den Landesverantwortlichen. Sie argumentierte: „Eine Pflegeeinrichtung ist in Perchtoldsdorf einfach unverzichtbar!“
Schon allein aufgrund der demografischen Entwicklung ist der Bedarf für eine Pflege- und Betreuungseinrichtung für unsere ältere Generation in Perchtoldsdorf auf jeden Fall gegeben.

Andrea Kö, Bürgermeisterin
Bild: Reinhard Judt
Platz für 144 Pflegebetten
Ihre Hartnäckigkeit hatte Erfolg. Bereits im Vorjahr beschloss die Landesregierung den Neubau eines Pflegeheimes anstelle des geschlossenen Beatrixheimes. Jetzt liegen die ersten konkreten Pläne vor. Das alte Heim wird abgerissen. Das neue Betreuungszentrum wird von der privaten Althea-Gruppe, die auch im nahen Maria Lanzendorf eine Pflegeeinrichtung betreibt, geführt werden und 144 Pflegeplätze bieten. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant.
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