Die Mehrleistung gegenüber dem Standard-GT-R ist beträchtlich. Mit 600 PS entwickelt der 3,8 Liter große Biturbo-V6 beim Nismo rund 115 PS mehr als bisher. Das maximale Drehmoment steigt von 588 Nm auf 650 Nm. Möglich wurde das vor allem durch größere Turbolader aus dem Rennsport und eine geänderte Motorsteuerung. Die Leistungssteigerung soll aber nicht Selbstzweck sein, sondern dem Allradler auch Nordschleifen-Rundenzeiten ermöglichen, die den Porsche Turbo in Gefahr bringen.
Dafür wurde auch das Fahrwerk schärfer gemacht und die Aerodynamik optimiert. Vor allem der neue Heckflügel soll für zusätzlichen Anpressdruck sorgen, dazu kommen ein mit Karbon verkleideter Unterboden und eine spezielle Frontschürze. Lediglich optische Wirkung hat der dunkelgraue Mattlack der Karosserie.
Auf den japanischen Markt kommt der GT-R Nismo bereits Anfang Dezember. Für die Einführung in Europa gibt es noch kein offizielles Datum. Ebenfalls noch unbekannt ist der Preis. Er dürfte im Vergleich zur einschlägigen Konkurrenz von Porsche, Ferrari oder Lamborghini aber moderat ausfallen.











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