Das Westfield Donau Zentrum ist ins Visier von derzeit noch unbekannten Hackern geraten. Ziel des Cyberangriffs waren Daten von Kunden, die vom Management des Einkaufszentrums nun gewarnt werden.
In einem Rundschreiben hieß es in der Nacht auf Dienstag, dass die Unbekannten auf Datenbanken zugriffen, in denen Informationen zu Treueprogramm-Mitgliedern bzw. Newsletter-Abonnenten gespeichert sind. Dazu gehören Daten wie Vornamen, Nachnamen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Postleitzahlen, Geburtsdaten sowie Autokennzeichen, sofern diese angegeben wurden.
„Wir haben umgehend die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um diesen Vorfall einzudämmen und arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um Ihre Interessen zu schützen. Die zuständigen Datenschutzbehörden wurden benachrichtigt und eine formelle Beschwerde eingereicht“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Warnung vor Phishing-Versuchen
Auf noch sensiblere Daten wie Bankkonto- oder Kreditkartennummern sowie dazugehörige Passwörter wurde nicht zugegriffen, jedoch könnte es zu Phishing-Versuchen oder einer unbefugten Nutzung der Daten kommen. Als Vorsichtsmaßnahme wird empfohlen, bei allen unaufgeforderten Anrufen, E-Mails und Textnachrichten Vorsicht walten zu lassen, insbesondere wenn zur Angabe von Zahlungsinformationen oder Passwörtern aufgefordert wird, denn: „Wir werden Sie niemals per E-Mail, Telefon oder Textnachricht nach Ihrer Kartennummer oder Ihrem Passwort fragen“.
Der Schutz der Kundendaten habe höchste Priorität, es wird kontinuierlich daran gearbeitet, die digitalen Sicherheitssysteme zu verbessern.
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