Tag 11 im Nahost-Krieg

Weltgrößter Öl-Exporteur warnt vor Katastrophe

Außenpolitik
10.03.2026 21:52

Tag 11 des Krieges im Nahen Osten: Man habe keine Angst vor Trumps „wertlosen Drohungen“, erklärte Irans oberster Sicherheitsbeamter und drohte seinerseits dem US-Präsidenten. Der heutige Dienstag werde der „intensivste Tag von Angriffen“ sein, kündigte unterdessen US-Verteidigungsminister Hegseth an. krone.at tickert live.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Am Dienstag werde der Iran so stark bombardiert wie im gesamten Krieg noch nicht, erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Es würden die meisten Kampfflugzeuge und Bomber eingesetzt.
  • Die iranischen Revolutionsgarden erklärten am Dienstag, dass sie keine Öllieferungen aus dem Nahen Osten zulassen würden, sollten die Angriffe der USA und Israels weitergehen.
  • Durch den Krieg ist der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz stark beeinträchtigt. Der weltgrößte Exporteur von Öl befürchtet katastrophale Konsequenzen.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor „schwarzem Regen“ und Luftverschmutzung nach Angriffen auf Ölanlagen im Iran. Das könnte Atemwegsprobleme auslösen.
  • Der israelische Außenminister Gideon Saar sagte, man werde sich zu „gegebener Zeit“ mit den USA bezüglich des Kriegsendes absprechen.
Der Krieg im Nahen Osten hat zu einem Anstieg der Ölpreise geführt, was sich negativ auf die ...
Der Krieg im Nahen Osten hat zu einem Anstieg der Ölpreise geführt, was sich negativ auf die Benzinpreise auswirkt.(Bild: AFP/FRED TANNEAU)
Sicherheitskräfte in Teheran
Sicherheitskräfte in Teheran(Bild: AFP/ATTA KENARE)
Rauch steigt von der Stelle eines israelischen Luftangriffs auf, der auf ein Gebiet in den ...
Rauch steigt von der Stelle eines israelischen Luftangriffs auf, der auf ein Gebiet in den südlichen Vororten von Beirut abzielte.(Bild: AFP/IBRAHIM AMRO)
Bei den jüngsten Luftangriffen auf Teheran Dienstagfrüh gab es Einschläge nahe des ...
Bei den jüngsten Luftangriffen auf Teheran Dienstagfrüh gab es Einschläge nahe des Freiheitsturms, dem Wahrzeichen der iranischen Hauptsadt.(Bild: AFP/ATTA KENARE)
Die zerstörte Zentrale des Internet-Zensors Sahab Pardaz in Teheran
Die zerstörte Zentrale des Internet-Zensors Sahab Pardaz in Teheran(Bild: OSINT)
Porträts der getöteten Anführer der Hisbollah und des Iran vor einem zerstörten Gebäude der ...
Porträts der getöteten Anführer der Hisbollah und des Iran vor einem zerstörten Gebäude der Hisbollah-geführten Al-Qard Al-Hasan Association(Bild: AP/Hussein Malla)
Der Iran wurde laut Trump stark geschwächt. Eine Anlage in Isfahan, in der Irans angereichertes ...
Der Iran wurde laut Trump stark geschwächt. Eine Anlage in Isfahan, in der Irans angereichertes Uran lagert, wurde aber bisher nicht getroffen (Archivbild).(Bild: AP/Jacquelyn Martin, AFP)

Die wichtigsten Ereignisse des heutigen Tages im Live-Überblick:

Krieg tobt seit Ende Februar
Seit 28. Februar wurden Hunderte Ziele attackiert, darunter Raketenstellungen, Stützpunkte der Revolutionsgarden sowie Anlagen des iranischen Atomprogramms. Bei den ersten Angriffen kam auch Irans oberster Führer Ali Khamenei ums Leben, ebenso mehrere ranghohe Militärs. Teheran reagierte rasch mit Gegenangriffen: Raketen und Drohnen wurden auf Israel sowie auf US-Militärbasen im Nahen Osten abgefeuert, etwa in Bahrain, Kuwait und im Irak.

Israel und die USA führen nach eigenen Angaben weiterhin tägliche Luftschläge gegen die iranische Infrastruktur aus. Gleichzeitig setzt Teheran auch auf Angriffe über verbündete Gruppen in der Region, darunter die Hisbollah im Libanon. Bereits in den ersten Kriegstagen kamen Hunderte Menschen ums Leben, die meisten davon im Iran; zudem wurden Tausende Ziele in über hundert Städten angegriffen. 

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