Die großen Verbesserungen illustrieren der Untersuchung zufolge, dass Toyota nach den Rückruf-Debakeln und dem Einbruch des japanischen Markts nach dem Fukushima-Unglück wieder zu alter Stärke zurückgekehrt ist. Geholfen hat Toyota aber auch die Yen-Abwertung, die bei gleichen Auslandspreisen die Gewinne hat sprudeln lassen.
Auf Rang zwei der gewinnstärksten Volumen-Hersteller landet Hyundai mit 1.255 Euro, gefolgt von Chrysler mit 972 Euro. Als beste deutsche Marke findet sich VW mit 605 Euro auf Rang neun. Verluste statt Gewinne machen Fiat (minus 165 Euro pro Fahrzeug), Seat (minus 278 Euro), GM Europe (minus 487 Euro) und Ford Europe (minus 756 Euro).
Mega-Gewinne bei den Luxusautos
Das Maß der Dinge beim Profit pro Auto bleiben aber die Luxus- bzw. Premium-Hersteller. Ferrari-Maserati kommt auf 24.352 Euro Gewinn je Fahrzeug, Porsche auf 16.461 Euro. BMW streicht immerhin 3.403 Euro ein, Audi 3.169 Euro und Mercedes 2.365 Euro.
Für die Berechnung wurden jeweils nur die operativen Gewinne der jeweiligen Automobilsparten herangezogen. Auch die sogenannten Einmal-Effekte, etwa außerordentliche Verluste aus Abwertungen von Vermögensgegenständen, wurden herausgerechnet.
Die Gewinnliste der Hersteller (Gewinn pro Auto)
| Ferrari | 24.352 Euro |
| Porsche | 16.461 Euro |
| BMW | 3.403 Euro |
| Audi | 3.169 Euro |
| Mercedes | 2.365 Euro |
| Toyota | 1.567 Euro |
| Hyundai | 1.255 Euro |
| Chrysler | 972 Euro |
| Ford | 961 Euro |
| Nissan | 919 Euro |
| Kia | 839 Euro |
| Skoda | 708 Euro |
| Honda | 669 Euro |
| VW | 605 Euro |
| General Motors | 449 Euro |
| Fiat | -165 Euro |
| Seat | -278 Euro |
| Opel/Vauxhall | -487 Euro |
| Ford Europe | -756 Euro |










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