Falsch entsorgte Batterien und Akkus führen immer wieder zu Bränden auf Deponien. Eine neue Kampagne der Holding Graz soll nun Bewusstsein dafür schaffen und die Wichtigkeit der artgerechten Entsorgung in den Mittelpunkt stellen.
Feueralarm in der Grazer Sturzgasse! Einsatzort ist wieder einmal die Abfallbehandlungsanlage der Holding Graz Abfallwirtschaft. Für die Arbeiter vor Ort ist das nichts Neues. Mehrmals pro Woche kommt es auf der Deponie mittlerweile zu Bränden. Die häufigsten Ursachen dafür sind Batterien, die nicht ordnungsgemäß entsorgt werden.
Um auf das immer größer werdende Problem aufmerksam zu machen, startet die Holding Graz mit einer umfassenden Informationskampagne in der Landeshauptstadt. Die zentrale Botschaft: „Batterien und Akkus gehören nicht in den Restmüll!“
Richtige Entsorgung schützt Umwelt
Das unterstreicht Holding-Graz-Vorstandsdirektorin Alice Loidl: „Sicherheit hat oberste Priorität. Die steigende Zahl an Bränden zeigt, wie wichtig richtige Entsorgung ist.“ Ziel ist es, die getrennte Sammlung zu stärken sowie auf die erhebliche Brandgefahr durch falsch entsorgte Lithiumbatterien aufmerksam zu machen.
Dabei ist die richtige Entsorgung von Batterien und Akkus kostenlos und vielerorts möglich. Sie können bei Ressourcenparks, Problemstoffsammelstellen, im Giftmüllexpress oder in Verkaufsstellen für Batterien abgegeben werden. Jede richtig entsorgte Batterie erhöht die Sicherheit der Abfallbehandlungsanlagen, reduziert Brandgefahren und schützt die Umwelt.
„Viele wissen nicht, dass auch Alltagsgegenstände wie Einweg-E-Zigaretten, blinkende Schuhe oder Spielzeuge Batterien enthalten“, gibt Stadtrat Manfred Eber (KPÖ) zu bedenken. Das soll mithilfe der neuen Kampagne nun geändert werden.
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