Anklage erhoben
Flughafen-Schütze von L.A. droht Todesstrafe
Die Polizei hatte den Mann mit mehreren Schüssen überwältigt, nachdem er am Freitag im Terminal 3 mit einem Sturmgewehr einen 39-jährigen Beamten der US-Verkehrssicherheitsbehörde TSA (Transportation Security Administration) getötet hatte (siehe Infobox). Zwei TSA-Kollegen sowie ein Passagier wurden bei der Attacke verletzt, bevor die Polizei das Feuer auf den Schützen eröffnete und ihn verletzt festnahm. Der Täter wurde als Paul Anthony Ciancia identifiziert.
Täter wollte "Furcht in ihren verräterischen Köpfen" auslösen
Als mögliches Tatmotiv gilt Hass auf die Behörde. Nach Informationen der US-Bundespolizei FBI hatte er es gezielt auf Beamte der TSA abgesehen. Aus einer handschriftlichen Mitteilung des 23-Jährigen gehe hervor, dass er "die bewusste Entscheidung getroffen hatte, mehrere TSA-Angestellte zu töten", sagte der FBI-Chef von Los Angeles, David Bowdich, am Samstag. In dem Schreiben, das er gemeinsam mit seinem Gewehr in einer Tasche bei sich getragen habe, wende sich der Täter direkt an die TSA-Beamten, sagte Bowdich weiter. Er kündigte demnach an, er wolle "Furcht in ihren verräterischen Köpfen" auslösen.
Der Schütze hatte sich nach Angaben des FBI mit der Waffe in der Tasche einer Sicherheitskontrolle im Terminal genähert und dann mehrere Male auf den uniformierten TSA-Mitarbeiter gefeuert. Danach habe er eine nahe gelegene Rolltreppe betreten und noch einmal auf den Mann geschossen, zitierte die "Washington Post" das FBI.
Beim Todesopfer handelt es sich um den 39-jährigen Sicherheitsagenten Gerardo Hernandez. Er ist der erste Mitarbeiter der TSA, der ihm Dienst getötet wurde. Nach Angaben des Bürgermeisters von Los Angeles, Eric Garcetti, hatte der Schütze bei seiner Festnahme noch mehr als hundert Patronen besessen.












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