Mehr als 100 Drohnen waren es, die der iranische Gottesstaat als erste Antwort auf den israelischen Luftschlag abgefeuert hat. Nach der Überwindung einer Distanz von nahezu 1500 Kilometern durch den Luftraum des Irak, Saudi-Arabiens und Jordaniens sollten sie dem „verhassten Judenstaat“ Tod und Zerstörung bringen.
An die 500 Drohnen waren es auch, die auf Geheiß von Putin nun täglich als Rache für den ukrainischen Militärschlag auf russische Flughäfen in Richtung Westen abgefeuert werden.
EINERSEITS hören wir nun von den Kriegsberichterstattern – unübertroffen diesbezüglich wohl ORF-Urgestein Christian Wehrschütz – dass der Effekt dieser Offensiven ein relativ schwacher ist. Kaum zehn Prozent dieser Drohnen erreichen ihr Ziel. Der Rest kann von der Luftabwehr abgefangen werden.
ANDERERSEITS ist die Tatsache, dass militärische Auseinandersetzungen zunehmend aus der Luft und mittels kostengünstiger unbemannter Flugkörper, also mit Drohnen, durchgeführt werden auch für das neutrale Österreich von Bedeutung: Damit ist nämlich die Frage der Luftraumüberwachung in den Mittelpunkt unserer Landesverteidigung gerückt. Und damit ist auch klar, dass es schlicht und einfach gefährlich ist, sich durch einseitige politische Stellungnahme für eine Krieg führende Partei zum Ziel zu machen. Und das wird man wohl bei der längst noch nicht abgeschlossenen Debatte um die Beschaffung von Sky Shield bedenken müssen.
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