Die Verringerung der Gruppengröße von 25 auf 22 Kinder hilft zwar Eltern mit einer Zusage, reduziert aber die verfügbaren Plätze. Die Stadt und auch einige Gemeinden können die Größe aber ohnehin nicht reduzieren.
Zahlreiche Absagen für Familien, die einen Kindergartenplatz brauchen, sorgen derzeit in der Stadt Salzburg für Aufregung. Dass die Plätze in den Kindergärten rar sind, liegt auch an alten Polit-Plänen aus dem Jahr 2017. Damals hat die Landespolitik beschlossen, dass die Gruppengrößen von 25 auf 22 Kinder reduziert werden.
Das war einerseits im Sinne des Personals, weil es das Arbeiten erleichtert. Andererseits erfüllt es aber auch die Wünsche der meisten Eltern. Schließlich ist in kleineren Gruppen eine bessere Betreuung des eigenen Nachwuchs möglich.
Der Schritt reduziert aber die verfügbaren Plätze und sorgt etwa in der Stadt Salzburg für einen Platzmangel. Selbst, wenn die Stadt das Ziel nicht überall erreicht. „Wenn wir überall nur 22 Plätze aufgefüllt hätten, hätten wir mehr als 500 Absagen gehabt“, sagt Referatsleiterin Monika Baumann. Fixe Zusagen für Betreuungsplätze gibt es aktuell in der Stadt Salzburg nur für Familien, in denen beide Eltern berufstätig sind.
Das Verfehlen des Ziels ist im Bundesland kein Einzelfall. „Wir wissen von mehreren Kindergärten, welche auch für das kommende Bildungsjahr mit 25 Kindern für eine Kindergartengruppe planen“, heißt es von der Berufsgruppe für Elementarpädagogik.
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