Das KI-Wettrüsten zwischen China und den USA geht weiter: Baidu, das oft als „chinesisches Google“ beschrieben wird, hat soeben zwei neue Modelle für Künstliche Intelligenz vorgestellt.
Es handelt sich um das multimodale Ernie 4.5 und ein neues, auf logisches Denken ausgerichtetes Modell namens X1. Ernie 4.5 verfüge über eine „hervorragende multimodale Verständnisfähigkeit“, teilte das Unternehmen am Sonntag (Ortszeit) mit.
Es habe fortschrittlichere Sprachfähigkeiten und seine Fähigkeiten in den Bereichen Verständnis, Generierung, Logik und Gedächtnis seien umfassend verbessert worden. Zudem könne es Internet-Memes und satirische Cartoons leicht verstehen, erklärte Baidu.
„Stärkeres Verständnis“
Das X1 verfüge über „stärkere Fähigkeiten in den Bereichen Verständnis, Planung, Reflexion und Weiterentwicklung“, teilte Baidu weiter mit. Es sei das erste Modell für tiefes Denken, das Werkzeuge autonom einsetzt.
Mit beiden Modellen will sich das chinesische Unternehmen in einem hart umkämpften KI-Wettbewerb behaupten. Als einer der ersten chinesischen Tech-Giganten, die einen ChatGPT-ähnlichen Chatbot auf den Markt brachten, hatte Baidu trotz der Behauptung, eine mit OpenAIs GPT-4 vergleichbare Leistung zu bieten, angesichts des harten Wettbewerbs Schwierigkeiten, für sein großes Sprachmodell Ernie eine breite Akzeptanz zu finden.
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