Ein neuer Begleitdienst soll am Leonhardfriedhof in Graz für mehr Sicherheit sorgen, nachdem eine lebensbedrohliche Messerattacke auf eine Seniorin die ganze Stadt erschüttert hatte. Das mulmige Gefühl bleibt.
Mit einem Plan des 4,5 Hektar großen und 8500 Gräber umfassenden Friedhofs steht Johann Schrei im Pfarrhof, umringt von zwei Dutzend Menschen. Er versucht, Begleiter und Friedhofsbesucher auf der verwinkelten Fläche einzuteilen. „Ich bin berührt und betroffen, dass so viele gekommen sind“, sagt er. Der Anlass für den neuen Begleitdienst am Grazer Leonhardfriedhof ist kein fröhlicher.
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