Nicht einig werden sich Gemeinde und Land, wenn es um die Bewirtschaftung des seit Jahren gesperrten Parkplatzes in Lendorf geht. Jetzt kommt ein Dritter ins Spiel, der die Lösung bringen könnte.
Optimal als Parkplatz – vor allem für Pendler – würde sich die ungenützte Fläche kurz vor der Autobahnauffahrt in Lendorf eignen. Doch das Land Kärnten und die Gemeinde Lendorf werden sich, wie berichtet, seit Jahren einfach nicht einig. Denn beide Seiten wollen die Haftung nicht übernehmen. „Wir haben der Gemeinde schon seit Langem angeboten, notwendige Sanierungsarbeiten wie Asphaltierung, Entwässerung durchzuführen, damit die Fläche von der Gemeinde genutzt werden kann“, heißt es von Seiten des Landes, das der Eigentümer der desolaten und gesperrten Fläche ist. „Den Winterdienst, die Müllentsorgung und Mäharbeiten soll aber die Gemeinde übernehmen“, war damals die vom Land vorgeschlagene Vereinbarung, die von der Bürgermeisterin Marika Lagger-Pöllinger im Vorjahr aber nicht unterschrieben wurde. „Das ist für uns als Gemeinde einfach nicht machbar, wir können hier einfach keine Haftung übernehmen“, bleibt Lagger-Pöllinger weiterhin bei ihrer Meinung.
Interesse einer privaten Firma bringt jetzt aber neue Hoffnung, dass der Schandfleck nun doch der Geschichte angehören und in Zukunft sinnvoll genutzt werden könnte. „Private wären bereit, dort E-Tankstellen zu errichten.“ Das wäre die optimale Lösung, zeigen sich Landesbedienstete und Gemeinde wenigstens hier einig. Doch ob das in naher Zeit tatsächlich zustande kommt, ist wohl noch unklar. „Dafür müsste es konkrete Gespräche geben.“
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