Max Cavalera schrieb mit Bruder Igor und Sepultura ab Mitte der 80er-Jahre Metalgeschichte. Aus der Kultband sind die beiden längst ausgestiegen, blieben aber in anderen Projekten erfolgreich. Mittlerweile tourt Max mit seiner ganzen musikalischen Familie um die Welt – und gibt der „Krone“ seltene Einblicke in eine ganz besondere Welt.
„Krone“: Ich sitze hier mit drei Generationen der Familie Cavalera im Bus, die gemeinsam auf Tour ist. Erinnert ihr euch noch an das erste Mal, wo euch bewusst wurde, dass man ein musikalisches Wanderzirkusleben genau so führen könnte?
Max Cavalera: Das war nie geplant, sondern ist schlichtweg passiert. Als ich meine Ehefrau Gloria kennenlernte, hatte sie schon ihre eigene Metal-Geschichte in Phoenix. Sie hatte dort eine Rockbar, wo Musiker wie Rob Halford von Judas Priest oder die Thrash-Metal-Band Flotsam & Jetsam ein und aus gingen. Schon das hatte etwas Familiäres an sich. Die meisten Musiker verstecken ihre Familie vor der Öffentlichkeit und wir beschlossen, das Gegenteil zu machen. Wir wollten, dass die Welt sieht, welch tolle Familie wir sind. Man kann auch ein harter Rock’n’Roller und mit seinen Kids auf Tour sein. Jeder genießt diese Situation bei uns.
Richie, Zyon, Rocky – ihr seid von Kindheitsbeinen an mit Max unterwegs gewesen. Der Lifestyle ist euch also schon lange bekannt.
Zyon Cavalera: Es ist anders als bei anderen, klar. Wir sind in diese Welt hineingeboren und es fühlt sich ganz normal an. Anders, aber doch normal.
Max: Es sind mittlerweile drei Generationen. Richie war der Erste, der mit Gloria und mir unterwegs war. Dann kam mein Sohn Zyon und später noch mein Neffe Rocky nach.
Richie Cavalera: Es war von Anfang an eine tolle Zeit. Rund ums Millennium, als ich erstmals dabei war, ist der Metal wieder aufgeblüht und Festivals wie das Ozzfest begeisterten die Massen. Bands wie die späten Pantera oder Slipknot haben die Szene beherrscht und schon so früh ein Teil davon gewesen zu sein, das birgt sehr tolle Erinnerungen. Es hat mich aber auch bescheiden gemacht zu sehen, wie viele tolle Musiker es gibt und wie hart sie arbeiten. Was Musik den Leuten bedeutet. All das habe ich sehr früh wie ein Schwamm eingesaugt.
Max: Die Jungs haben früh die coolsten Musiker getroffen. Das wird auch nicht jedem zuteil, das ist schon eine tolle Sache.
Rocky Cavalera: Für mich ist es ein bisschen anders, weil ich kein Musiker bin, so wie die anderen. Ich bin dafür gerne Teil der Crew und lerne hier andere Dinge. Ich kümmere mich ums Merchandise gemeinsam mit Richie, der sonst mit seiner eigenen Band Incite spielt. Für mich ist der Tourbus ein Safe Space, weil ich zwar jeden Tag in einer neuen Umgebung bin, aber meine Familie überall dabei ist. Wir leben anders als andere, aber wir alle lieben dieses Leben.
Wäre es für dich interessant, noch Musiker zu werden?
Rocky: Oh nein, das ist nichts für mich. Ich kann maximal ein paar unnatürliche Geräusche beitragen. (lacht)
Als ich selbst Teenager war, wollte ich alles hören, nur nicht das, was meine Eltern mochten. Hattet ihr auch so eine Phase, wo der Vater oder der Onkel trotz der großen Erfolge uncool waren oder war harte Musik schon immer ein wichtiger Teil eures Lebens?
Richie: Das geht schon viel weiter zurück. Max hat ja von meiner Mutter Gloria gesprochen und ihrer Bar in Phoenix. Wir sind also quasi seit unserer Geburt in dieser Welt aufgewachsen. Bands wie Sacred Reich und Nuclear Assault haben bei uns gelebt. Danny Lilker war wie eine Art Ziehonkel für uns. Wie normale Teenager haben wir dann MTV geschaut und die ersten Bands im Ort gesehen. Wir haben nie was anderes gekannt, es ging sofort in uns über.
Max: Aber ihr Jungs hört alle unterschiedliche Musik, das ist auch gut so. Nicht nur Metal.
Zyon: Ich bin nicht so stark mit Metal aufgewachsen, sondern eher mit Rap und Techno. Meine Freunde haben anderes Zeug geholt und so, wie du das gerade gesagt hast, ich wollte früher schon ein bisschen weg von dem Sound, den bei uns alle hören. Es war mir schon zu viel und ich hatte Angst, dass mich die Metalmusik gleich ausbrennt, wenn ich permanent damit konfrontiert bin. Ich bin mit den Jahren aber hineingewachsen und jetzt eben Soulfly-Schlagzeuger. Es hat sich alles gefügt.
In der Familienband auf Tour zu sein, kann aber auch emotionalere Situationen evozieren. Wenn man blutsverwandt ist, regelt man gewisse Dinge vielleicht nicht ganz so professionell wie man das sonst tun würde?
Rocky: Das ist sicher ein zweischneidiges Schwert, denn wenn wir Meinungsverschiedenheiten haben, werden die definitiv hitziger ausgetragen. Andererseits lösen wir unsere Probleme aber auch offener und ehrlicher als andere. Wenn jemand einen schlechten Tag hat, weiß man automatisch, wo man auf die Bremse tritt, oder wie man jemand wieder aufpeppen kann.
Max: Gloria ist der Boss, das ist ganz klar. Es gibt klare Regeln, sodass etwa jeder sein eigenes Geschirr abwäscht. Viele Bands haben auf jeder Tour eine andere Crew, da gibt es nie ein richtiges Band, das die Leute zusammenhält. Wir sind aber immer dieselben Menschen – seit 25 Jahren. Je länger eine Tour dauert, umso härter ist sie. Aber umso schöner ist es, wenn man die Menschen in seinem Umkreis kennt und ihnen vertraut. Es macht mir immer noch Spaß, neue Länder und Städte zu besuchen, neue Menschen kennenzulernen. Bei dieser Tour waren wir etwa erstmals in Bosnien. Einfach großartig. Und das erlebe ich auch noch mit der Familie.
Max, mit deinen unterschiedlichen Projekten bist du samt deiner Frau Gloria eigentlich ständig irgendwo auf Tour. Wie geht sich das überhaupt alles aus mit der Familie?
Max: Man muss sich auch den nötigen Abstand geben, das ist unerlässlich. Auf Tour sind wir öfter zusammen als sonst. Richie etwa lebt in Kalifornien, wir in Phoenix. Wir sehen ihn also abseits der Tour nicht oft. Manchmal essen wir alle zusammen zu Abend oder besuchen ein Museum. An anderen Tagen macht jeder, was er will und wir streuen in einer Stadt aus. Man erzählt sich dann, was man erlebt hat und lernt was für den nächsten Besuch in einer Stadt. Eigentlich macht Touren richtig viel Spaß.
Max, du bist nicht deine ganze Karriere lang nur mit deiner Familie unterwegs gewesen. Ist es leichter und angenehmer, in dieser Form zu touren, weil der „Bullshit-Faktor“ mit unnützen Streitereien wegfällt, den man sonst oft hat?
Richie: Wenn ich da kurz hineingrätschen darf: Es ist auf Tour sicher hilfreich, dass wir nicht nur eine Band, sondern eine Familie repräsentieren. Bei uns herrschen coole Vibes, alles ist sehr professionell. Wir sind schon so lange miteinander unterwegs, dass wir wissen, was geht und was nicht. Natürlich haben wir uns Kämpfe und Streitereien, aber alles bleibt im Rahmen.
Max: Ich bin eigentlich immer mit der Familie unterwegs gewesen, nämlich schon von Kindheitstagen an mit meinem Bruder Igor. 1989 oder so waren wir erstmals in einem Van in den USA unterwegs und das war sehr chaotisch. Bald darauf traf ich Gloria und das Touren wurde zur Familiensache. Sie war eine der ersten Managerinnen überhaupt, die mit einer Band ständig auf Tour war. Die meisten Manager sitzen irgendwo in ihren Büros und haben keine Ahnung, wie es ihren Bands geht. Bei Gloria war das immer anders und so bin ich es seit fast 40 Jahren gewohnt. Ich würde es nicht anders haben wollen.
Wenn es etwas zu diskutieren gibt, entscheidet am Ende immer Familienoberhaupt Gloria?
Max: Wir können schon erwachsen und vernünftig miteinander diskutieren und kommen meist auch ohne eine endgültige Entscheidung zu einer Lösung. Jeder weiß, was er zu tun hat und wie alle anderen ticken. Manchmal muss man Dinge nicht einmal extra ansprechen. Aber ja, sie ist der Boss und das ist eine Tatsache, die wir alle cool finden. Sie entscheidet aber immer, nachdem sie alle Optionen abgewogen und alle Meinungen gehört und durchdacht hat. Sie ist sehr offen, während ich viel korrupter entscheiden würde. (lacht)
Gloria (*1953) – Das weibliche Familienoberhaupt lernte Max Anfang der 1990er kennen und lieben. Die beiden heirateten 1993. Sie kam mit vier Kindern in die Ehe, mit Max bekam sie drei weitere. Sie ist Max Cavaleras Managerin und gilt als „Sharon Osbourne des Metal“.
Max (*1969) – Der Brasilianer gründete mit seinem jüngeren Bruder Igor 1984 die wegweisende Thrash-Metal-Band Sepultura, die er nach Spannungen 1997 verließ. Während Sepultura seitdem kontinuierlich abbauen, hatte Max eine florierende Karriere mit Soulfly. 2006 kam es zur Aussöhnung mit Bruder Igor und dem Projekt Cavalera Conspiracy. Weitere Projekte: Nailbom, Killer Be Killed, Go Ahead And Die. Er gilt als eine der schillerndsten Figuren der Metal-Historie.
Igor (*1970) – Drummer aus Leidenschaft, hielt es neun Jahre länger bei Sepultura aus als sein großer Bruder. Der passionierte Schlagzeuger lebt in London und ist vierfacher Familienvater. Sein Herz schlägt auch für elektronische Musik und Hip-Hop.
Dana Wells (*1975 – 1996) – Sohn von Gloria Cavalera aus erster Ehe, er verstarb 1996 mit nur 21 Jahren bei einem Autounfall und schrieb unter dem Pseudonym „D-Low“ den Text zum Sepultura-Song „Attitude“.
Richie (*1985) – Stiefsohn von Max und Sohn von Gloria Cavalera. Führt seit 2004 seine eigene Band Incite, tritt bei Projekten seines Stiefvaters immer wieder als Gastsänger in Szene und macht auf Tour von Soulfly das Merchandise.
Zyon (*1993) – ältester gemeinsamer Sohn von Max und Gloria Cavalera. Sein Herzschlag als Embryro wurde bereits für das Intro des Sepultura-Songs „Refuse/Resist“ verwendet. Seit 2013 Soulfly-Schlagzeuger, hat auch seine eigene Band Lody Kong und hört gerne Rap und Elektronik.
Igor jr. (*1995) – mittlerer Sohn von Max und Gloria. Hat mit Go Ahead And Die seine eigene Band als Frontmann und Gitarrist. Er tritt auch als Horror-Literat in Szene.
Jason (*1997) – jüngstes und letztes Kind von Max und Gloria. War anfangs Drum-Tech für Bruder Zyon bei Soulfly, hat sich aus dem musikalischen Teil der Familie aber zurückgezogen und lebt glücklich verheiratet in Großbritannien.
Christina (*unbekannt – 2026) – die Adoptivtochter von Max war von 1997 bis 2021 persönliche Assistentin und Tourmanagerin von Soulfly und verstarb 2026 nach langer, unbekannter Krankheit.
Rocky (*2008) – der Jüngste im Bunde ist der Sohn von Glorias Tochter Roxanne und hat mit der Musik nichts am Hut. Er kümmert sich aber um alle Belange drumherum und ist live immer mit der Familie mit dabei.
Wohl auch deshalb sollten viel mehr Frauen in regierenden Positionen sitzen. Max, du bist mittlerweile seit mehr als 40 Jahren als Musiker auf Tour, hast dabei viel gesehen und gelernt. Gibst du den jüngeren auch gerne Ratschläge?
Max: Ich versuche es zumindest, aber ich weiß bei weitem nicht alles und bin froh, wenn ich auch von ihnen etwas lernen kann. Zyon und Richie achten etwa stets darauf, dass ich mich gesünder ernähre und mehr auf mich achte, damit ich noch länger auf dieser Welt bin, bei ihnen. Mein wichtigster Ratschlag ist, dass alle genießen sollen, was sie tun. Es ist ein Privileg, dass wir Berufsmusiker sein dürfen. Wir sehen großartige Dinge, die ein durchschnittlicher Amerikaner mit einem 9-to-5-Job nie sehen wird. Dafür sind wir sehr dankbar.
Andererseits habt ihr auch einen unsicheren Beruf gewählt. Wenn man nicht gerade U2 oder Taylor Swift ist, ist das Überleben als Musiker immer mit viel Aufwand und Entbehrungen verbunden.
Max: Es ist ein bipolarer Job, das ist korrekt.
Richie: Wenn du jung bist, denkst du nicht daran, aber in deinen 30ern, wo meist Familie und Verantwortung dazu kommen, trifft es dich dann oft wie ein Keulenschlag. Es gibt keine Krankenversicherung oder Urlaube oder so etwas. Du musst dir alles selbst einplanen und Finanzielles ausbalancieren, wenn du lange nichts machst, wirst du nicht lange überleben können. Es ist ein ständiges Jonglieren.
Max: Aber das ist okay. Als Entertainer hat man eben keine Pension, aber an eine Pension habe ich noch nie in meinem Leben gedacht. Es gibt keine Bedienungsanleitung dafür, ein Musiker zu sein. Es ist kein Lehrberuf, so wie Schlosser oder Tischler. Du probierst es, du versagst, du hast Erfolg. Trial-and-Error – und das ständig. Aber es ist auch ein sehr inspirierender und schöner Job. Zu sehen, wie Richie mit seiner Band Incite aufgeht. Wie Zyon sich von Tag zu Tag am Schlagzeug verbessert. Ich habe vielleicht viele Projekte, aber alle bringen mir eine frische Perspektive auf mein Leben.
Die Dinge frisch zu halten, neugierig zu bleiben und sich nicht auszuruhen sind immens wichtige Bereiche im Musikerdasein. Ist die Neugierde auf Neues noch immer so gegeben wie früher?
Max: Da jeder unterschiedliche Musik hört, passiert das fast automatisch. Als Zyon meinem Bruder Igor erklärt hat, dass er auf Rap und elektronische Musik steht, sagte der ihm gleich, dass das großartig für seine Entwicklung als Schlagzeuger wäre. Alle Einflüsse von außen bringen dich voran. Wir versuchen mit jeder Band jedes Jahr eine Neukalibrierung zu machen.
Bereits in den früheren Tagen von Sepultura hast du, Max, sehr politische und sozialkritische Texte geschrieben und damit auch im Thrash-Metal-Genre eine Vorreiterrolle übernommen. Hast du dieses Interesse und diese Leidenschaft auch als Vater und Onkel in deiner Familie weitergegeben?
Zyon: Das ist ein wichtiger Punkt, danke dafür. Wenn du dir seine alten Texte durchliest, ist das wirklich inspirierend und toller Stoff, der einen selbst motiviert. Es ist toll, dass ich heute noch immer Leute treffe, die mir erzählen, wie wichtig ihnen die Texte meines Vaters sind oder ihnen manche Texte metaphorisch das Leben gerettet hätten. Soulfly ist etwa eine Band, die die eigene Stärke propagiert, die Kraft der Seele und das Karma, mit dem wir uns befassen sollten. In all seinen Projekten hat mein Vater Botschaften, von denen alle viel lernen können.
Max: Als Vater war ich jedenfalls nie disziplinär. Das ist eher die Rolle von Gloria als Mutter. Bei mir war das als Kind ähnlich. Meine Mutter hat mir in der Wut mal eine Stereoanlage an den Kopf geworfen – das ist wirklich so passiert. Mein Vater hätte das nie gemacht. Ich bin eher ein enger Freund der Jungs, mehr als ein Vater. Wir sind Buddys. Wir nehmen Musik und unsere Jobs ernst, blödeln aber sonst gerne viel herum. Außerdem sind sie tolle Musiker und pushen mich dazu, selbst besser zu werden und dazuzulernen. Sie wollen, dass ich so gute Songs schreibe wie in den 90ern. Ich mag Herausforderungen.
Max, Zyon - teilt ihr euch etwa bei Soulfly den Songwriting-Prozess auf?
Max: Beim aktuellen Album war das schon so, Zyon hat es auch produziert und kann dazu viel mehr erzählen als ich.
Zyon: Max ließ mich schon in sehr jungen Jahren ins Soulfly-Camp springen. Je älter ich wurde, umso stärker war in die verschiedenen Belange der Band involviert. Mittlerweile sind auch die Neffen wie Rocky schon an Bord und übernehmen verschiedene Jobs in der Crew oder beim Drumherum. In puncto Songwriting habe ich jedenfalls mehr Zugang als früher und es ist für die Musik immer gut, wenn verschiedene Stimmen und Ansichten mit unterschiedlichen Ideen aufwarten.
Max: Richies Band Incite muss mittlerweile auch an die 20 Jahre alt sein. Und sie werden immer besser. Ihr letztes Album ist mein persönlich liebstes und es inspiriert mich konstant, bessere Songs zu schreiben und mit ihm Schritt zu halten. Incite heizen oft die Crowd an einem Konzertabend an und es ist für jeden Headliner schwer, mit ihnen mitzukommen. Und der kleine Rocky muss die Verrückten am Merch-Tisch bedienen.
Rocky: Bei der aktuellen rannte ein Typ stockbesoffen in meinen Merch-Tisch und hat einfach alles abgeräumt. Aber ich war nicht wütend, er hat gemosht und sich von der Musik Soulflys mitreißen lassen. Dann hat er die Kontrolle über sich verloren. Das passiert. Und es passierte aus den richtigen Gründen.
Zyon: Die Fans in Europa sind auch viel passionierter und energetischer als in den USA. Bei vielen Gigs gehen die Leute richtig steil, die Stimmung ist immer am Kochen. Natürlich ist jedes Land, jede Kultur anders, aber alles in allem ist das nicht mit Amerika zu vergleichen.
Gibt es in der Familie Cavalera eigentlich auch ein Mitglied, das überhaupt nichts mit Musik zu tun hat?
Richie: Schwierig, Jason Cavalera wohl.
Max: Ja. Jason hat früher einige Jahre für uns auf Tour als Drum-Tech gearbeitet, aber er hat dann geheiratet und für sich beschlossen, dass er ein ruhiges und stabiles Leben führen möchte. Er wohnt in England und hat sich vom üblichen Cavalera-Business distanziert.
Rocky: Meine Mutter Roxanne hat auch gar nichts damit am Hut. Sie war früher ein paar Mal mit auf Tour und hat Gloria oft im Hintergrund geholfen.
Max: Es ist schön, dass jetzt auch langsam die Enkel nachrücken. Wir haben in Las Vegas eine Show vor 4000 Leuten gespielt, da haben sie auf der Bühne Räder geschlagen, um das Publikum anzuheizen.
Rocky: Wenn du eine Show von Soulfly oder der Cavalera Conspiracy besuchst, ist die Chance, die Cavalera-Enkel zu sehen, relativ groß.
Soulfly live beim „Metal On The Hill”
Im Zuge des „Metal On The Hill“-Festivals am 29. August auf den Kasematten am Schlossberg in Graz sind Soulfly wieder live im Einsatz. Unter www.oeticket.com gibt es noch Karten und alle Infos für das Ein-Tages-Festival, auf dem u.a. auch Alestorm, Burning Witches und viele andere für Furore sorgen werden.
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