Frau betroffen
Erster Fall der neuen Mpox-Variante in Frankreich
In Frankreich ist der erste Fall der neuen Mpox-Variante aufgetreten. Die Patientin hat sich laut Gesundheitsministerium nicht in Zentralafrika aufgehalten, wo die neue Form des Virus ihren Ursprung hat, steht aber in Kontakt mit zwei Personen, die von dort zurückgekehrt sind.
Die Gesundheitsbehörden untersuchen derzeit die Infektionsquelle und arbeiten daran, alle Kontaktpersonen ausfindig zu machen.
Laut der französischen Regionalzeitung Ouest France handelt es sich bei der Patientin um eine Frau, die in einem Krankenhaus in Rennes im Nordwesten der Bretagne diagnostiziert wurde.
Die neue Form des Mpox-Virus, die sogenannte Klade-1b-Variante, steht im Zusammenhang mit dem globalen Gesundheitsnotstand, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im August ausgerufen hatte.
Bereits im Oktober hatten die Nachbarländer Deutschland und Großbritannien erste Fälle der neuen Variante gemeldet.
Impfung nur für Risikogruppen empfohlen
Der Erreger wird bei engem körperlichen Kontakt übertragen, wie beim Geschlechtsverkehr oder beim Küssen. Neben dem typischen Ausschlag können auch Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen auftreten. Es gibt eine Impfung, die das Risiko eines Krankheitsausbruchs verringern kann und für einen milderen Krankheitsverlauf sorgt. Das Vakzin ist hierzulande nur bestimmten Risikogruppen empfohlen.










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