Die Reben stehen am 11. Jänner im Mittelpunkt, wenn die Landwirtschaftskammer zum Weinbautag nach St. Andrä im Lavanttal lädt. Weinbau-Präsident Horst Wild spricht dabei über einen Trend der Zukunft.
Der Kärntner Weinbau ist über die Landesgrenzen für seine Qualität bekannt – von dort holt man sich aber auch Inspirationen, wie bei einem neuen Trend. „Das ist der Slow Wine. Kommt von Slow Food, wozu er auch getrunken wird – die Initiative geht von Italien aus“, erzählt Wild.
Slow Food wird mittlerweile in 150 Ländern gekocht. „Kärnten hat als erster Weinbauverband Österreichs darauf reagiert und schon 2022 ein Manifest erstellt. Mittlerweile gibt es auch schon einen Slow Wine. Die Winzer garantieren dabei, 70 Prozent der Trauben aus Eigenanbau zu verwenden. In den Weingärten werden keine Herbizide eingesetzt“, sagt Wild.
„Der Aspekt der Nachhaltigkeit ist wichtig. Die Verwendung eigener Hefe wird empfohlen, die Weine bekommen viel Zeit für die Reifung. Sie sind charakteristisch für die regionalen und geologischen Bedingungen“, sagt der Winzer. „Es geht um die Weiterentwicklung. Slow Wine soll 2025 in ganz Kärnten produziert werden.“
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