Fataler Unfall
Brasilien: 38 Menschen hilflos in Bus verbrannt
Bei einem Busunglück im Südosten Brasiliens sind am Samstag mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus geriet bei einem Unfall im Bundesstaat Minas Gerais in Brand, wie die Feuerwehr mitteilte.
Acht weitere Menschen seien mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, erklärte die Polizei. Die Feuerwehr hatte zunächst von 22 Todesopfern gesprochen, im Laufe des Tages war die Opferzahl dann immer weiter gestiegen. Eine Feuerwehrsprecherin sagte, viele Opfer in dem total ausgebrannten Bus seien bis zur Unkenntlichkeit verkohlt.
In den fatalen Unfall auf der BR-116 – einer Autobahn, die von Norden nach Süden führt und als die meistbefahrene Autobahn Brasiliens gilt – waren ein Pkw, ein Sattelzug und der Reisebus verwickelt, der bei dem Zusammenstoß zu brennen begann.
„Nach stundenlanger Arbeit ist es den Feuerwehrleuten gelungen, die Flammen zu löschen.“ 22 verbrannte Menschen, die im Bus eingeklemmt gewesen waren, seien aus dem Fahrzeug geholt worden, hieß es seitens der Behörden.
Auch Buslenker unter den Todesopfern
Nach der Befragung von Augenzeugen sagten Feuerwehrleute dann, möglicherweise sei der Bus auch bei einem Erdrutsch von einem Steinbrocken getroffen worden und daraufhin mit dem Lastwagen kollidiert und in Flammen aufgegangen. Unter den Toten sind nach Angaben der Feuerwehr auch der Busfahrer und mindestens ein Kind.
Widersprüchliche Angaben zum Unfallhergang
Zur Ursache des Unglücks gab es zunächst widersprüchliche Angaben. Kurz nach dem Unglück teilte die Feuerwehr mit, bei dem aus São Paulo kommenden Bus sei in der Nähe der Stadt Lajinha ein Reifen geplatzt. Der Busfahrer habe deswegen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sei mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Ein weiteres Fahrzeug sei dann von hinten auf den Bus aufgefahren, die Insassen dieses Fahrzeugs hätten den Unfall aber überlebt.
13 Tote bei Busunglück in Bolivien
Auch im südamerikanischen Nachbarland Bolivien kam es zu einem tödlichen Busunglück. Mindestens 13 Menschen wurden dort getötet und drei verletzt, als ein Bus am Freitag mit einem Lkw zusammenstieß, wie die Polizei mitteilte.
Der Unfall ereignete sich auf einer Schnellstraße in den bolivianischen Anden. Nach ersten Erkenntnissen verlor der Brummi-Lenker auf der Straße von der Hauptstadt La Paz nach Orurodie die Kontrolle über sein Fahrzeug.









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