Am Abend des 8. Dezembers wurde bestätigt: Der entmachtete syrische Diktator Baschar al-Assad hat aus „humanitären Gründen“ Asyl in Russland bekommen. Ein ärmliches Dasein werden seine Familie und er in der Hauptstadt Moskau aber nicht führen …
Nach ihrer spektakulären Flucht in Putins Reich wird die syrische Ex-Herrscherfamilie offensichtlich nicht obdachlos sein. Denn die Assad-Großfamilie soll laut „Financial Times“ in den letzten Jahren mindestens 19 Luxuswohnungen im Moskauer Elite-Komplex „City of Capitals“ erworben haben.
Ihr Wert wird auf umgerechnet 40 Millionen Euro geschätzt, berichten britische Medien. Nun machen Spekulationen die Runde: Wohnt die Familie jetzt etwa dort?
So könnte eine Wohnung der Assads aussehen:
In dem imposanten, zweitürmigen Wolkenkratzer leben einige der reichsten Geschäftsleute Russlands. Auch Regierungsministerien, multinationale Unternehmen und Fünf-Sterne-Hotels sind dort zu finden. Ein Wolkenkratzer in der „City of Capitals“ misst ganze 302 Meter und ist damit eines der höchsten Gebäude Europas.
Zum Vergleich: So sieht der durchschnittliche Lebensstandard in Moskau aus:
Das schicke Geschäftsviertel ist der so gut wie unerreichbare Traum vieler Moskauer. In der Stadt der Extreme ist der Durchschnittsbürger nämlich nur winzige Wohnungen in tristen Plattenbauten gewohnt.
Sohn promovierte in Moskau
Assads ältester Sohn Hafez scheint jedenfalls ein Fan von der Metropole zu sein: Er studierte an der Staatlichen Universität Moskau. Die Bedingungen dürften durch die zahlreichen Immobilien im Familienbesitz für ihn deutlich komfortabler gewesen sein – denn im heruntergekommenen Studentenheim krabbeln jede Menge Kakerlaken herum. Im Juni vergangenen Jahres schloss er sein Doktoratsstudium ab. Danach gab es eine riesige Feier, für die auch seine Mutter Asma extra anreiste.
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