Zukäufe in Osteuropa und eventuell in der Türkei sollen das Geschäft ebenfalls antreiben, meinte Pölzl. Damit könne man den langjährigen internationalen Trend zu weniger Briefen auffangen. Um Kunden zu halten, setzt die Post auf den Ausbau von Service. So wurden bisher 2.000 Paketboxen installiert - Behälter, in denen Pakete im Haus des Empfängers elektronisch gesichert abgegeben werden können.
Bis Jahresende werden 5.000 Paketboxen ausgeliefert sein
Das sei zwar nicht ganz so vertraulich wie ein RSA-Brief, aber auch normale eingeschriebene Briefe könnten damit zugestellt werden. Damit könne man vor allem in Mehrparteienhäusern in den Städten den Kunden den Weg ins Postamt ersparen. Bis Jahresende sollen 5.000 Paketboxen ausgeliefert sein, womit man etwa 100.000 Kunden beliefern könne. Die Post will sich mit diesem Service auch von der Konkurrenz absetzen.
Laut Pölzl gibt es inzwischen 1.925 Postfilialen, davon fast 1.400 Postpartner und gut 500 eigengeführte Filialen, die auf Gemeinschaftsbetrieb mit der BAWAG P.S.K. umgestellt wurden oder werden. Ziel sind 2.000 Filialen, dazu sollen Selbstbedienungszonen kommen. "Dieser Weg hilft auch, die Erosion im Briefgeschäft hintanzuhalten", so der Vorstandsvorsitzende.
"Modernstes Logistikzentrum von Österreich" vor Baubeginn
Im oberösterreichischen Allhaming im Bezirk Linz-Land steht ein neues Logistikzentrum vor dem Baubeginn, es soll nach Investitionen in der Höhe von 50 Millionen Euro 2014 in Betrieb gehen und als "modernstes Logistikzentrum von Österreich" vor allem den Postverkehr mit Deutschland verbessern. In die neue Zentrale am Rochusmarkt in Wien werden wiederum 60 Millionen Euro investiert, sie soll 2017 in Betrieb gehen.
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