Diese Meldung wird die Gerüchteküche erneuert befeuern: Der Einstieg von Stefan Pierer, Mark Mateschitz und zwei Gesellschaften der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich bei Rosenbauer verzögert sich. Der geplante Deal wird nicht mehr heuer vollzogen, sondern wohl erst im ersten Quartal 2025.
119 Millionen Euro lässt sich die von der Pierer Industrie AG, der Beteiligungsgesellschaft von Mark Mateschitz und zwei Gesellschaften der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich gegründete Robau das Aktienpaket von Rosenbauer kosten, dank dem der Einstieg beim Feuerwehrausstatter möglich wird.
Im zweiten Schritt will sich die Gesellschaft um Stefan Pierer, Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz und Raiffeisen OÖ sogar die Mehrheit bei dem Unternehmen aus Leonding (Oberösterreich) sichern.
Zustimmung relevanter Länder fehlt noch
Doch: Der Deal verzögert sich! Schuld ist aber offenbar nicht das erst vor wenigen Tagen eingeleitete europäische Restrukturierungsverfahren bei der Pierer Industrie AG, sondern fehlende regulatorische Genehmigungen, die es für so einen Deal braucht, sorgen dafür, dass der Einstieg und die damit verbundene Kapitalerhöhung bei Rosenbauer nicht mehr wie geplant heuer stattfinden wird. Aus der EU und den USA gab es ja bereits grünes Licht, andere relevante Länder fehlen aber noch.
Man rechnet nun damit, dass die Kapitalerhöhung im ersten Quartal 2025 vollzogen wird. Dazu braucht es auch einen neuerlichen Vorstandsbeschluss, sowie eine erneute Zustimmung des Aufsichtsrates.
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