Ab September 2014
Geschworene urteilen über “Canadian Psycho”
Magnotta flüchtete nach der Tat nach Frankreich und von dort nach Berlin. Anfang Juni vergangenen Jahres wurde der Kanadier vom Betreiber eines Internetcafés im Berliner Stadtteil Neukölln erkannt und von der Polizei festgenommen. Nach seiner Auslieferung nach Kanada erklärte er sich für unschuldig.
Anklage wegen Mordes
Mitte April entschied eine Richterin, dass es in dem Gerichtsverfahren um Mord und nicht um Totschlag gehen werde (siehe Infobox). Bei Mord ist es nicht möglich, unter Auflagen vorzeitig freizukommen.
Magnotta schickte laut Anklage nach dem Mord an dem chinesischen Studenten mehrere Leichenteile des Opfers an politische Parteien in Ottawa sowie an Schulen in Vancouver. Zudem soll er die Tat gefilmt und das Video ins Internet gestellt haben.
Die Medien in Kanada nennen Magnotta "Canadian Psycho" - auch weil das Video des Mordes mit Musik aus dem Film "American Psycho" unterlegt wurde. Der Fall ist eines der spektakulärsten Verbrechen in Kanada in den vergangenen Jahren.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.