Sie sei keineswegs wegen des Wahlsiegs von Donald Trump aus den USA weggezogen, stellt Eva Longoria wenige Tage, nachdem darüber berichtet worden war, klar. Im Gegenteil: Sie sei „eine stolze Amerikanerin“.
Mit einem Interview mit der „Marie Claire“ hat Eva Longoria in der letzten Woche für viel Aufregung gesorgt. Für sie seien die USA nach dem Sieg von Donald Trump zur „Schreckensvision“ geworden, erklärte die ehemalige „Desperate Housewives“-Schauspielerin darin unter anderem.
Nicht wegen Trump weggezogen
Und auch, wenn sie mit der Wahl von Donald Trump alles andere als glücklich ist, stellt die 49-Jährige jetzt klar: Sie sei nicht wegen Trumps Wahlsieg aus den USA ausgewandert. „Sagen Sie ihnen bitte, dass ich nicht wegen des gewählten Präsidenten Donald Trump aus den Vereinigten Staaten weggezogen bin“, erklärte Longoria laut „People“ in einem Podcast.
Demnach habe Longoria ihre Freundin Ana Navarro angerufen, eine der Gastgeberinnen der US-Talkshow „The View“, die wiederum gerade den „Behind the Table“-Podcast aufgenommen habe. Longoria sei daraufhin direkt in die Aufzeichnung durchgestellt worden.
Longoria ist „stolze Amerikanerin“
„Ich habe drei Jahre lang in Europa gearbeitet“, klärte Longoria auf. Das habe sie auch der „Marie Claire“ erklärt. Sie sei daher auch „nicht wegen des politischen Umfelds“ aus den USA weggezogen. Man habe ihr da die Worte im Mund verdreht, was sie „so traurig“ mache, so Longoria.
Denn: „Ich bin eine stolze Amerikanerin. Ich war schon immer eine stolze Amerikanerin. Stolze Texanerin, stolze Amerikanerin“, unterstrich die Serien-Schönheit. Und sie wolle auf keinen Fall, „dass man denkt, ich sei wegen Trump gegangen – absolut nicht – oder wegen der Wahlen“.
Eva Longoria dreht in Katalonien und Spanien ihre Apple-TV-Serie „Land of Women“ und arbeitet zudem in Mexiko an der Dokumentarserie „Searching for Mexiko“.
USA durch Trump „dystopisches Land“
Im Interview mit der „Marie Claire“ hatte Longoria mit ihrer Meinung über Donald Trump nicht hinterm Berg gehalten: „Was mich schockiert, ist nicht, dass er gewonnen hat. Sondern, dass ein verurteilter Straftäter, der so viel Hass versprüht, das höchste Amt im Land haben kann. Ich habe immer gedacht, wir geben dafür nur unseren Besten unsere Stimme. Ich lag eindeutig falsch!“
Sie prognostizierte zudem eine finstere Zukunft für ihr Heimatland. „Wenn er sein Versprechen einhält, wird Amerika ein fürchterlicher Ort werden.“ Doch sie sei privilegiert, weil sie dank ihrer Anwesen in Spanien und Mexiko „einfach woanders hin fliehen“ könne – anders als „all meine Landsleute, die nicht so ein Glück haben wie ich. Sie werden in diesem dystopischen Land festsitzen. Ich fühle Traurigkeit und Nervosität für sie mit!“
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