Donald Trumps Regierungsmannschaft steht – jedenfalls schneller als in Österreich. Das Team des kommenden US-Präsidenten ist schräg wie der Chef selbst. Das Tempo zeigt aber auch, dass der Machtantritt gut vorbereitet war im Gegensatz zum Beginn von Trumps erster Präsidentschaft. Dieses blamable Chaos damals sollte sich nicht wiederholen.
Bei dem „Team 2024“ fällt auf, dass es aus besonders vielen Neulingen besteht, die keine Regierungserfahrung haben. Es ist auch eines der jüngsten Teams der letzten Jahrzehnte. Beides kann noch für erfrischende Überraschungen sorgen.
Trump zeigt auch, dass der Vorwurf ins Leere geht, er wäre als Migrationsgegner zugleich ein Rassist. In seinem Team hat ein erfolgreicher Sohn indischer Einwanderer ebenso Platz wie ein erfolgreicher Sohn kubanischer Einwanderer. Wie überhaupt die Latinos zum bestimmenden Faktor dieser Wahl geworden waren. Kein Verhältnis hat Trump zu Afroamerikanern.
Kristi Noem (53), die ultrakonservative Gouverneurin von South-Dakota als Heimatschutzministerin sorgt für den Frauenanteil ebenso wie Susan Wiles, Trumps schon legendäre Wahlkampfmanagerin, als kommende Stabschefin im Weißen Haus.
Die Welt wird es tagtäglich mit dem neuen Außenminister Marco Rubio, bislang ein Innenpolitiker, zu tun haben. Trump hatte ihn im Vorwahlkampf noch als politisches Leichtgewicht verhöhnt...
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