Herbstferien, diese erst wenige Jahre alte zusätzliche schulfreie Woche zwischen Nationalfeiertag und Allerheiligen: Sie sind beliebt bei den Schülern und Lehrern.
Und beliebt bei manchen Politikern, wie man in der abgelaufenen Woche erlebt hat. Auch wenn versichert wird, man habe sich eh auf die Koalitionsgespräche intensiv vorbereitet: Der vom Bundespräsidenten mit der Regierungsbildung beauftragte ÖVP-Chef Karl Nehammer und sein erster Gesprächspartner, SPÖ-Chef Andreas Babler, stehen fünf Wochen nach der Wahl weitestgehend mit leeren Händen vor den Österreichern.
Alles nicht so schlimm? Wir stecken zwar in einer der größten Staatsfinanzkrisen seit Jahrzehnten, die Wirtschaft schwächelt wie seit ewigen Zeiten nicht, es geht um die Zukunft Österreichs. Doch von einer Regierung mit einem überzeugenden Programm für das Land und seine Menschen – nicht die geringste Spur!
Aber vielleicht beflügeln die Ferientage die Verhandler. Was allerdings keiner glauben mag. Irgendwann wird der Präsident dennoch eine Regierung angeloben. Sie wird laufend mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln von Oppositionschef Herbert Kickl, der auch in der Ferienwoche Zeit für maximale Provokationen findet, wie sein Treffen mit Viktor Orbán zeigte, frontal attackiert werden.
Die Ferienzeit ist vorbei: Arbeitet endlich mit allen Kräften für das Land! Einen schönen Sonntag mit Ihrer „Krone“!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.