Im Klagenfurter Konzerthaus befinden sich derzeit Bauarbeiter und Musiker unter einem Dach. Das Land Kärnten investiert sechs Millionen Euro in eine umfassende Sanierung – seit Juli laufen die Arbeiten.
Im Haus, in dem täglich hunderte Musiker ein und aus gehen, wird seit Juli auf Hochtouren gearbeitet. Die „Kärntner Krone“ war zur Baustellenbesichtigung vor Ort. „Es ist höchste Zeit für diese Maßnahmen, die letzte Sanierung liegt fast 30 Jahre zurück“, sagt Konzerthaus-Chef Peter Töplitzer. Das Land, Eigentümer des denkmalgeschützten Gebäudes, investiert sechs Millionen Euro.
Der Neue Saal im dritten Stock ist derzeit ausgeräumt. „In spätestens drei Wochen werden hier wieder Musiker das Sagen haben“, erklärt der Konzerthaus-Chef. Die Fenster werden erneuert, das Flachdach generalsaniert und auch die Fassade des Musikerheimes, in dem auch die Gustav Mahler Privatuniversität (GMPU) beheimatet ist, wird erneuert. Töplitzer: „Die gesamte Sanierung wird noch zwei Jahre dauern.“
Nächstes Jahr werden daher vor dem historischen Gebäude Container aufgestellt: „In ihnen wird – solange die Studienräume saniert werden – auch der Unterricht stattfinden.“ Da das Konzerthaus unter Denkmalschutz steht, mussten auch die Fenster nach Expertenvorgaben erneuert werden.
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