Der Bundespräsident ist Mann der Woche. Nicht nur, weil er am Nationalfeiertag eine zentrale Rolle spielt. Vor allem ist Alexander Van der Bellen auch Mann – für viele Minus-Mann – der Woche durch seine Entscheidung, nicht dem Erstplatzierten der Nationalratswahl, Herbert Kickl, den Auftrag zur Regierungsbildung zu erteilen, sondern Karl Nehammer von der ÖVP.
Traditionell ersuchen wir von der „Krone“ den Präsidenten um Grußworte am Nationalfeiertag für unser Schwerpunktthema. Er schreibt unter anderem, wir bräuchten gerade jetzt Mut und Entschlossenheit, „um Neues zu wagen“. Die Probleme, vor denen wir stehen, würden sich nicht von selbst lösen, alte Rezepte funktionierten dabei nicht mehr.
Genau das – und noch viel mehr – zu erfüllen, verspricht ja der Wahlgewinner. Aber weil ihn Van der Bellen nicht beauftragt, muss er gar nicht beweisen, ob er dafür Partner gefunden hätte. Und selbst wenn er solche gefunden hätte, ob er überhaupt imstande gewesen wäre, diese Anforderungen zu erfüllen.
Der Bundespräsident appelliert in seinem Brief auch „an uns alle“, wir sollten „gemeinsam an der Zukunft unseres Österreich“ arbeiten. Dazu würde freilich auch die FPÖ mit ihren Wählern und ihrem Chef gehören. Ob man sie und ihn nun mag oder nicht.
Einen schönen Nationalfeiertag und einen schönen Sonntag mit Ihrer „Krone“!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.