Matias Galarza hat bei der Weltmeisterschaft seine Spuren hinterlassen, wenn auch nicht nur positive. Nun steht der Paraguayer vor einem Wechsel nach Europa.
Galarza gilt wohl als größte Reizfigur bei dieser WM. Jener Mann, der sich im Sechzehntelfinale gegen Deutschland unter anderem ein Privatduell mit Jamal Musiala geliefert und zum Revanchefoul ausgeholt hatte. Magenta-TV-Kommentator Wolff-Christoph Fuss sagte damals: „Er hat mit dafür gesorgt, dass Paraguay das Spiel wie eine Kneipenschlägerei gestaltet hat.“
Mehrere rüde Attacken gegen Franzosen
Im Achtelfinale gegen Frankreich setzte er noch einen drauf. Zunächst ließ er sich nach einem verbalen Schlagabtausch mit Michael Olise (24) laienhaft fallent, dass den Zuschauern vor dem TV-Gerät nichts anderes übrigblieb, als sich fremdzuschämen.
Danach schlug der 24-Jährige im Laufduell gegen Kylian Mbappé mit dem Arm aus, kurz vor Ende der Partie traf er Jules Koundé noch mit der Hand im Gesicht. Warum der Mittelfeldspieler die Partie auf dem Platz beenden durfte, bleibt ein Geheimnis. Bereits gegen Deutschland hätte sich der Provokateur nicht über einen Platzverweis beklagen dürfen.
Galarza weint bittere Tränen
Nach dem WM-Aus gegen Frankreich weinte Galarza schließlich bittere Tränen. Das Mitleid aber dürfte sich bei vielen Beobachtern in Grenzen halten.
Stammverein setzt ihn auf die Streichliste
Wie die Zukunft Galarzas nun aussieht? Der 24-jährige Mittelfeldspieler, dessen Leihe beim MLS-Klub Atlanta United endete, kehrt vorerst zu seinem Stammverein River Plate zurück, hat dort jedoch keine Zukunft mehr. Die Verantwortlichen des argentinischen Traditionsklubs haben Galarza auf die Streichliste gesetzt.

Wechsel nach Spanien?
Ein Abnehmer in Europa steht allerdings schon bereit: Wie argentinische Medien berichten, zeigt der spanische Erstligist FC Getafe konkretes Interesse an einer Verpflichtung. Als Ablösesumme für den Nationalspieler stehen derzeit sechs Millionen Euro im Raum.
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