Autsch, das tut richtig weh – gerade noch hatte sich Bruno Guimarães darüber freuen dürfen, mit vier Assists bei der aktuell laufenden Fußball-WM zum bisherigen Brasilien-Rekord Zicos von 1982 aufgeschlossen zu haben, da hat er durch einen verschossenen Elfmeter erneut die Klingen mit der Selecao-Legende gekreuzt! Denn seit dem Fehlschuss Zicos bei der WM 1986 waren die Brasilianer aus dem Spiel heraus nie mehr vom Elfmeter-Punkt aus gescheitert. Bis heute ...
Dabei war sogar die Entstehung des Elfmeters im Achtelfinal-Duell mit Norwegen eine relativ schwere Geburt gewesen, hatte Schiedsrichter Ismail Elfath nach einer Attacke von Kristoffer Ajer an Matheus Cunha doch zunächst auf Weiterspielen entschieden.
Nach einer Intervention des VAR schaute er sich die Szene aber noch einmal auf seinem VAR-Bildschirm an – und brauchte nicht lange, um seine erste Entscheidung zu revidieren und auf den Elferpunkt zu zeigen.
Schuss zu unplatziert
Anders als von vielen erwartet trat in der Folge allerdings nicht Real-Madrid-Superstar Vinícius Júnior an, sondern Newcastle-Ass Bruno Guimarães – was sich als Fehler erweisen sollte. Denn nach einem „eckigen“ Anlauf mit kurzem Beinahe-Stopp geriet ihm sein Schuss zu unplatziert, sodass Norwegen-Keeper Örjan Nyland zur Seite abwehren konnte.
Auch wenn dies der erste vergebene WM-Elfer seit 1986 war, geschichtsbewussten Brasilianern kommt gerade beim Gedanken an den einst von Zico gegen Frankreich vergebenen Strafstoß das Schaudern: Denn nachdem der Selecao-Star in Minute 75 mit seinem Versuch vom Elferpunkt gescheitert war, ging es bis ins „echte“ Elfmeterschießen weiter, in dem Brasilien dann den Kürzeren zog. Zico traf zwar, aber weil Sócrates und Júlio César scheiterten, schied man gegen die Franzosen aus ...
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