Die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser dauern auch in Wien noch zwei bis drei Wochen an. Viele Wiener kümmert das jedoch wenig. Ein Leichtsinn, der gefährlich werden kann.
Seit dem Hochwasser im September ist der Wienfluss-Radweg gesperrt. Geländer wurden weggerissen, Schilder umgeknickt und Steine weggeschwemmt. Die Aufräumtätigkeiten werden noch „zwei bis drei Wochen“ dauern, hat die zuständige MA 45 (Wiener Gewässer) erst kürzlich bekannt gegeben.
Keine Kontrolle
Obwohl die Abgänge mit Schranken versperrt und mit Warnschildern versehen sind, ignorieren das viele. Besonders bei Schönwetter sind Radfahrer und Jogger auf dem Flussweg zwischen Auhof und Kennedybrücke unterwegs. Selbst Familien mit Kindern fahren hier sorglos entlang. Ebenso Pedalritter in der Dunkelheit, die jederzeit gegen Baugeräte krachen könnten. Kontrolliert wird das Verbot offenkundig nicht.
Ab 15. Oktober beginnen die Wiener Linien und der Magistrat mit Reparaturarbeiten an der Wienflusssohle im Bereich Pilgramgasse. Weil Material eingehoben wird, ist die Linke Wienzeile auf eine Spur verengt. Die Arbeiten dauern bis Dezember. Die U-Bahn-Baustelle ist durch die Flut schwer beschädigt worden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.