Die italienische Polizei hat am Mittwoch einen 24-jährigen Italiener festgenommen, der im Verdacht steht, das Justizministerium in Rom gehackt zu haben.
Der mutmaßliche Hacker soll wiederholt in das Computersystem des Justizministeriums eingedrungen sein und verfügte über die Fähigkeit, dieses zu blockieren, so die Polizei. Dem mutmaßlichen Hacker, einem IT-Mitarbeiter, sei es auch gelungen, an Ermittlungsakten zu gelangen, die unter das Justizgeheimnis fallen, hieß es.
Komplizierte Ermittlungen
Die Ermittlungen dauerten länger an und betrafen mehrere Staatsanwaltschaften. Zu den Computersystemen, zu denen sich der 24-Jährige Zugang gesichert hatte, gehörten jene der Finanzpolizei, des Telekommunikationsunternehmens TIM und des Raumfahrtunternehmens Telespazio.
Der Staatsanwalt für Mafia- und Terrorismusbekämpfung, Giovanni Melillo, erklärte, die Polizei habe mit der Festnahme des ursprünglich aus Gela auf Sizilien stammenden, aber in Rom arbeitenden Mannes „eine ernsthafte Bedrohung der Sicherheit vereitelt“.
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