Von Tokio verschlug es Taito Yoshino nach Wien. Hier möchte er mit seinem Verlag auch Erwachsene von Manga begeistern.
Manga-Comics verbindet man vor allem mit Japan, wo die Hefte bei Weitem nicht nur von Kindern gelesen werden. Ein Wiener Verlag möchte den Stellenwert der bunten Zeichnungen auch hierzulande heben und verzeichnete binnen kürzester Zeit große Erfolge.
Chef kommt aus Japan
Verlagsgründer Taito Yoshino kam 2016 aus Tokio für das Studium nach Wien und entschied sich zu bleiben. Die Liebe zu Mangas wurde ihm quasi in die Wiege gelegt, immerhin stammt sein Vorname aus dem Lieblings-Manga seines Vaters. Als er bemerkte, dass seine Lieblingscomics in Deutsch nicht erhältlich waren, entschied sich Yoshino, dies selbst zu übernehmen, und gründete 2019 den Verlag Manga Jam Session.
Jungunternehmer mit Vision
„Manga geben uns Träume, sie motivieren und sind uns ein Vorbild“, sagt der Unternehmer. „Auch in Zeiten der Verzweiflung lassen sie uns nicht alleine, spenden Trost und Verständnis. Der Begeisterung für Manga sind keine Grenzen gesetzt.“
Für Jung und Alt
Hauptaugenmerk legt Yoshino darauf, dass seine Mangas auch Erwachsenen gefallen und Kinder nie aufhören, sie zu lesen. Er selbst hat seine Leidenschaft für Basketball dadurch entdeckt. Die Szene ist weltweit im Wachsen, hat den „Nerd“-Titel hinter sich gelassen. Mittlerweile gibt es in fast allen Bundesländern eigene Conventions.
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